
Erleichtert, dass nichts passiert ist, waren nach dem ersten Schreck die Sternsinger, Schwester Dominik und die Feuerwehrmänner Stefan und Christian Schmidt. − Foto: Bergmann
Erleichtert, dass nichts passiert ist, waren nach dem ersten Schreck die Sternsinger, Schwester Dominik und die Feuerwehrmänner Stefan und Christian Schmidt. − Foto: Bergmann
Nach altem Brauch werden an Heiligdreikönig die Räume mit Weihrauch ausgeräuchert. Räuchern − so heißt es − reinigt die Luft, tut Körper, Geist und Seele gut. Das kann auch im Krankenhaus nicht schaden, dachte sich Schwester Dominik und schritt am Samstag flotten Schrittes mit dem Weihrauch-Fass durch die Gänge. Dabei hat sie allerdings nicht mit den sensiblen Rauchmeldern gerechnet.
Als sie in der Röntgenabteilung das Weihrauch-Fass allzu kräftig schwenkte, sprang der Brandmelder an und löste automatisch Feueralarm aus. Innerhalb weniger Minuten war die Stadtfeuerwehr mit mehreren Löschfahrzeugen an Ort und Stelle. Mit schwerem Atemschutz drangen sie in das Gebäude ein. "Bin grod i gwen, bin grod i gwen", kam ihnen aufgeregt Schwester Dominik entgegen.
Schnell war klar, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, doch die Alarmierung konnte nicht mehr gestoppt werden.
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