
Mitten in der Hauptstraße kam es zu dem Wasserrohrbruch. Die Arbeiter werkeln seit Montagmorgen bei zweistelligen Minustemperaturen mit Hochdruck an der Reparatur. − Foto: Schreiner
Mitten in der Hauptstraße kam es zu dem Wasserrohrbruch. Die Arbeiter werkeln seit Montagmorgen bei zweistelligen Minustemperaturen mit Hochdruck an der Reparatur. − Foto: Schreiner
Bild herunterladenWer sich am Montagmorgen in Frauenau die Zähne putzen oder Kaffee kochen wollte, der musste schockiert feststellen, dass kein Wasser aus der Leitung kam. Viele Hausbesitzer nahmen zuerst an, dass die extreme Kälte ihre Wasserleitungen eingefroren hatte. Doch das war nicht der Grund.
"Mitten in der Hauptstraße auf Höhe des Glasmuseums ist es am Sonntagabend zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Die Hochbehälter sind daraufhin komplett ausgelaufen", so Bürgermeister Herbert Schreiner auf Nachfrage des Bayerwald-Boten. Seit dem frühen Montagmorgen werde mit Hochdruck an der Reparatur des Lecks gearbeitet. Bei Temperaturen um die minus 20 Grad Celisus gestalten sich die Arbeiten als extrem schwierig. Die Asphaltdecke musste aufgefräst und die Erde aufgebaggtert werden. Bis Montagmittag konnte die Wasserversorgung noch nicht wiederhergestellt werden.
Ursache für den Rohrbruch ist nach Angaben Herbert Schreiners nicht die Kälte, sondern abgerostete Schrauben an einem Hausanschlusschieber. "Das Problem ist, dass hier 1984 beim Bau der Leitung keine Edelstahlschrauben von der bauausführenden Firma verwendet wurden, sondern nur normale Eisenschrauben, die nach und nach abrosten", so Schreiner. − chr
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