von Andreas Geroldinger
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Der "Beitragsservice" hat die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) abgelöst. Mit der Neuordnung ist nicht zwangsläufig eine Kostensteigerung einhergegangen. Im Gegenteil: Aus einigen Rathäusern, so auch aus demjenigen in Teisnach, fließen sogar geringere Beiträge. − Foto: Geroldinger
Der "Beitragsservice" hat die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) abgelöst. Mit der Neuordnung ist nicht zwangsläufig eine Kostensteigerung einhergegangen. Im Gegenteil: Aus einigen Rathäusern, so auch aus demjenigen in Teisnach, fließen sogar geringere Beiträge. − Foto: Geroldinger
Der Ton macht die Musik − eine Weisheit, die offenbar auch die Programm-Macher der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für sich entdeckt haben. Die findigen Verantwortlichen haben die Neuregelung der Fernseh- und Rundfunkgebühren zugleich mit dem Versuch verbunden, der ungeliebten GEZ einen neuen Ruf zu verpassen. Aus den Gebühren wurden Beiträge, aus der Einzugszentrale ein Service; selbst das unbehagliche Grün des GEZ-Logos musste weichen. "Beitragsservice" heißt also nun die Institution, die die Abgaben für die öffentlichen Radio- und Fernsehanstalten einzieht.
Dennoch sorgt die neue Gebührenordnung für Misstöne. Vor allem der Städte- und Gemeindetag äußert Kritik. Die kommunalen Haushalte würden "überproportional" belastet, heißt es dort, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen. Der Viechtacher Bayerwald-Bote hat sich in der Region auf Spurensuche begeben − und ist zu einem teils überraschenden Ergebnis gekommen.
Viechtachs Kämmerer Erhard Englmeier, für gewöhnlich bekannt dafür ist, nicht nur den Taler, sondern auch den Pfennig zu ehren, gibt sich beim Thema Rundfunkbeitrag deutlich entspannt: "Das wird uns nicht treffen", sagte er auf Nachfrage. Zwar sei der Bescheid noch nicht eingegangen, allerdings geht er nach derzeitigem Stand davon aus, dass auf die Stadt keine Mehrbelastung zukommt. Im Gegenteil: Waren bislang rund 4330 Euro fällig, rechnet er in Zukunft nur mehr mit 4200 Euro. Ähnliches wird dem VBB auch aus anderen Kommunen berichtet.
Mehr dazu lesen Sie im Viechtacher Bayerwald-Boten vom Donnerstag.
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