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Kollnburg  |  01.12.2012  |  06:02 Uhr

Gemeinderäte legen Josefa Schmid Rücktritt nahe

von Daniela Albrecht und Andreas Geroldinger

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Misstöne aus Kollnburg sind im Zusammenhang mit Bürgermeisterin Josefa Schmid zu hören.  − Foto: Klotzek

Misstöne aus Kollnburg sind im Zusammenhang mit Bürgermeisterin Josefa Schmid zu hören.  − Foto: Klotzek

Misstöne aus Kollnburg sind im Zusammenhang mit Bürgermeisterin Josefa Schmid zu hören.  − Foto: Klotzek


Disharmonie im Burgdorf im Landkreis Regen: Bei einer Aussprache hinter verschlossenen Türen haben Mitglieder des Kollnburger Gemeinderates am Donnerstagabend Bürgermeisterin Josefa Schmid wegen ihrer Amtsführung massive Vorwürfe gemacht. Wie zu erfahren war, sind das aus Sicht der Gemeinderäte schlechte Klima im Rathaus und die Abwanderung von Mitarbeitern in andere Gemeindeverwaltungen Auslöser für die Zusammenkunft gewesen.

Ein Gemeinderat berichtete der Viechtacher PNP-Lokalredaktion, dass bei der Versammlung nun endlich einmal Klartext geredet und das Verhalten der Rathauschefin den Mitarbeitern gegenüber scharf kritisiert worden sei. Abmahnungen wegen Lappalien, Schikanen wegen Nichtigkeiten, weinende Beschäftigte und ein schlechtes Betriebsklima sind aus Sicht der Bürgervertreter nicht mehr hinnehmbar. Anwesende Gemeinderäte machten Schmid deutlich, dass es nicht mehr so weiter gehen könne wie bisher. Um weiteren Schaden von der Gemeinde abzuwenden, legten sie ihr nahe, Konsequenzen zu ziehen und zurückzutreten.

Diese Forderung nach Rücktritt nimmt Josefa Schmid eigenen Angaben zufolge "ernst, auch wenn sie sie für politisch motiviert hält". Auf Nachfrage teilte sie der Heimatzeitung mit, dass diese für sie "ein Zeichen dafür ist, dass irgendwas nicht stimmt im Innenverhältnis von Gemeinderat und Bürgermeisterin". Daran zu arbeiten, müsse Verpflichtung für beide Seiten sein.

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe des Viechtacher Bayerwald-Boten.



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Dokument erstellt am 2012-11-30 19:00:43
Letzte Änderung am 2012-11-30 19:05:03








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