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Viechtach  |  09.11.2012  |  17:35 Uhr

Wegen Bahn: Nistler-Attacke auf Bruckner

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Wirft dem Bürgermeister fehlendes Engagement vor: Birgit Nistler.  − Foto: Archiv-Hackl

Wirft dem Bürgermeister fehlendes Engagement vor: Birgit Nistler.  − Foto: Archiv-Hackl

Wirft dem Bürgermeister fehlendes Engagement vor: Birgit Nistler.  − Foto: Archiv-Hackl


Birgit Nistler hat Bürgermeister Georg Bruckner am Freitagnachmittag in einem offenen Brief hart kritisiert. Die Stellvertreterin des Rathauschefs wirft diesem vor, das Thema Bahn "schleifen" zu lassen. Nistler begründet ihre Vorwürfe damit, dass der Bürgermeister zur offiziellen Übergabe der neuen Studie an Minister Zeil am Dienstag zu spät gekommen sei. "Welches Bild vermitteln Sie damit?" fragt die Viechtacher CSU-Vorsitzende an die Adresse des Bürgermeisters.

Ursprünglich, so Nistler, hatte Bruckner sie damit beauftragt, den Termin im Landtag in München für die Stadt wahrzunehmen. Einen Tag zuvor sei sie jedoch kurzfristig wieder ausgeladen worden: Bruckner versprach, rechtzeitig aus dem Urlaub zurückzukehren und den Termin in München selbst wahrzunehmen. "Grundsätzlich in Ordnung", findet Nistler − wenn der Bürgermeister sein Versprechen auch gehalten hätte: "Sie haben mir telefonisch versichert, dass Sie sicher rechtzeitig eintreffen." Beim Stelldichein mit Wirtschaftsminister Martin Zeil aber kam Bruckner viel zu spät. "Zum wichtigen Termin (...) kommen Sie zu spät, finden den Raum für den Termin nicht − und verpassen einfach den Termin", macht Nistler ihrem Ärger Luft.

Bruckner selbst will die Vorwürfe auf Nachfrage des Viechtacher Bayerwald-Boten nicht im Detail kommentieren: "Das ist mir ehrlich gesagt zu kindisch", sagte der Rathauschef. "Ich bitte doch meine Stellvertreterin, den Weg der loyalen Zusammenarbeit zu begehen und ihren Irrpfad zu verlassen." Er sei in München vor Ort gewesen, kurzfristig seien jedoch die vorgesehenen Räumlichkeiten im Landtag gewechselt worden.

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe des Viechtacher Bayerwald-Boten.



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Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am 2012-11-09 17:33:57
Letzte Änderung am 2012-11-09 17:44:00








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