
Eisglätte wurde dem Bus zum Verhängnis, der in den frühen Morgenstunden in den Graben rutschte und umkippte. Die beiden Insassen hatten Glück, sie wurden nur leicht verletzt. − Foto: Geroldinger
Eisglätte wurde dem Bus zum Verhängnis, der in den frühen Morgenstunden in den Graben rutschte und umkippte. Die beiden Insassen hatten Glück, sie wurden nur leicht verletzt. − Foto: Geroldinger
Bild herunterladenRelativ glimpflich ausgegangen ist ein schwerer Busunfall am Montagmorgen. Wie die Polizei mitteilt, war ein Pendlerbus, der BMW-Mitarbeiter zur Arbeit bringen sollte, um kurz nach 3 Uhr auf eisglatter Fahrbahn ins Schlingern geraten, auf der gegenüberliegenden Seite die Böschung hinabgerutscht und umgekippt. Der einzige Fahrgast wurde dabei leicht verletzt.
Der Bus war von Sankt Englmar kommend in Richtung Neukirchen unterwegs. Auf Höhe der Rodelbahn in Grün verlor der 29-jährige Busfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, der Bus rutschte in den Graben und kippte um.

Mit schwerem Gerät stellte eine Spezialfirma den Bus wieder auf. − Foto: Geroldinger
Mit schwerem Gerät stellte eine Spezialfirma den Bus wieder auf. − Foto: Geroldinger
Bild herunterladenDa der Bus auf den Türen landete, mussten die beiden Insassen von den Feuerwehren Sankt Englmar und Klinglbach mit einer Leiter befreit werden. Der Busfahrer überstand den Unfall unbeschadet, der Fahrgast wurde leicht verletzt ins Viechtacher Krankenhaus eingeliefert.
Weil der Bus außerhalb eines Gefahrenbereichs zum Liegen kam, wurde mit der Bergung zunächst abgewartet. Gegen 8.30 Uhr rückten Spezialisten der Firma Bauer aus Steinach mit schwerem Gerät an. Mit Unterstützung des THW Bogen hoben sie den Bus mit speziellen Luftkissen an, um die Vorrichtung für den Kran befestigen zu können. Etwa vier Stunden benötigten die Experten, um den Bus wieder aufzustellen; die Staatsstraße 2139 war in dieser Zeit zwischen Sankt Englmar und Obermühlbach gesperrt. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr umgeleitet. Den Schaden schätzt die Polizei auf 50.000 Euro.

Um die Gurte zu befestigen, musste der Bus erst freigeschaufelt werden. − Foto: Geroldinger
Um die Gurte zu befestigen, musste der Bus erst freigeschaufelt werden. − Foto: Geroldinger
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