

von Isabel Metzger
Lesenswert (26)Die Deggendorfer Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen im Fall Heinz Wölfl nahezu abgeschlossen. Dabei haben Geldgeber den damaligen Regener Landrat schwer belastet.
Gegen vier Unternehmer und Manager aus dem Raum Regen sei das Ermittlungsverfahren wegen geringer Schuld gegen eine Geldauflage eingestellt worden, teilte am Freitag Deggendorfs Leitende Oberstaatsanwältin Kunigunde Schwaiberger mit. Die Männer hatten eingeräumt, Wölfl Darlehen im unteren fünfstelligen Bereich gewährt zu haben. Die Geldgabe an Wölfl sei "im Zusammenhang mit einer konkreten Dienstausübung" erfolgt. Der Landrat habe sich "für spezielle Belange der jeweiligen Firmen besonders eingesetzt", so Schwaiberger.
"Man wird zu dem Ergebnis kommen müssen, dass Wölfl in diesen Fällen korrupt war", sagte Wölfls Amtsnachfolger, Landrat Michael Adam (SPD), der PNP. Allerdings könne die Frage, ob die Initiative nur allein von Wölfl ausgegangen sei, nicht beantwortet werden.
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