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pnp.de 1.02.2015





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Eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina holte sich Rat von vhs-Geschäftsleiter Herbert Unnasch (Mitte) und seinem Team.  − Foto: Kargus

Eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina holte sich Rat von vhs-Geschäftsleiter Herbert Unnasch (Mitte) und seinem Team.  − Foto: Kargus

Eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina holte sich Rat von vhs-Geschäftsleiter Herbert Unnasch (Mitte) und seinem Team.  − Foto: Kargus


Wie qualifiziert man die Leute vor Ort? Welche Ausbildung ist am Arbeitsmarkt gefragt? Diese Fragen beschäftigen die Verantwortlichen in Bosnien-Herzegowina. Viele Antworten bekamen sie im Landkreis Regen. Eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina war bei einer Studienreise eine Woche an der Volkshochschule für den Landkreis Regen zu Gast und kam mit Berufsschule, Handwerkskammer, Agentur für Arbeit, dem Bayerischen Volkshochschulverband und anderen Organisationen zusammen. Mit vhs-Geschäftsleiter Herbert Unnasch und seinem Team sowie Kreis-Tourismusreferentin Susanne Wagner diskutierten die Teilnehmer, die Ministerien und Bildungseinrichtungen vertraten, wie man die Erwachsenenbildung und die Berufliche Weiterbildung in ihrem Land voranbringen könnte.

 Unnasch leitete die Studienreise auf bayerischer Seite, Emir Avdagic auf bosnischer Seite als Projektbüroleiter von dvv international für Bosnien-Herzegowina. Die vhs Regen ist auf internationaler Ebene ein gefragter Partner. Erst vor wenigen Wochen sammelten Armenier Ideen in Regen. "Hier können wir viel lernen", erklärte Emir Avdagic. Ein duales Ausbildungssytem gibt es in Bosnien-Herzegowina bisher nicht. Außerdem gehe es in der Ausbildung zu sehr um Theorie. Für die Weiter- und Erwachsenenbildung seien zwei Distrikte und zehn Kantone zuständig. Die Angebote würden für große Regionen gebündelt. "Wir wollen aber versuchen, unseren Bürgern wohnortnahe Bildung zu ermöglichen", betonte der bosnische Projektleiter.

  Aus ganz Bosnien-Herzegowina kamen hochrangige Vertreter in den Bayerwald: Fachleute der Regierung des Distrikts Brcko, des Bildungsministeriums des Kantons Zenica-Doboj und der Republik Srpska, des Sozialen Bildungsministeriums für Bosnien-Herzegowina, des Zentrums für Entwicklung in CRP Tuzla oder anderen Organisationen beteiligten sich an der Studienreise. vhs-Geschäftsleiter Herbert Unnasch stellte unter anderem das deutsche Bildungssystem, die Möglichkeiten in der Weiterbildung, Netzwerke und die Struktur der vhs vor. Um die klassische Erwachsenenbildung ging es mit den Fachleuten aus dem Haus ebenso wie um spezielle Integrationsangebote für Migranten, Regionalentwicklung oder den Tourismus.

 In der Berufsschule Regen informierten sich die Gäste aus Bosnien-Herzegowina über Abschlüsse, Lehrpläne oder die Zusammenarbeit mit den Betrieben. Das duale Ausbildungssystem war beim Besuch bei der Handwerkskammer in Passau und im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) das große Thema. Mehr über Arbeitslosenversicherung, Arbeitsmarktförderung und Fortbildung erfuhren die Bosnier in Zwiesel bei der Agentur für Arbeit. Beim Bayerischen Volkshochschulverband lernten sie Struktur und Aufgaben kennen. Auch den Landkreis Regen erkundeten die Bosnier. Ihr Quartier hatten sie in der Bayerwald Akademie in Weißenstein, zum Essen und bei Ausflügen ging es auch nach Bayerisch Eisenstein, Frauenau und Bodenmais. Gekoppelt mit den Terminen in der Handwerkskammer und beim vhs-Verband schauten sich die Gäste Passau und München an.  − bb



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582615
Regen
Regen berät Bosnier in Sachen Bildung
Wie qualifiziert man die Leute vor Ort? Welche Ausbildung ist am Arbeitsmarkt gefragt? Diese Fragen beschäftigen die Verantwortlichen in Bosnien-Herzegowina. Viele Antworten bekamen sie im Landkreis Regen. Eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina war
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_regen/regen/582615_Regen-beraet-Bosnier-in-Sachen-Bildung.html
2012-11-13 18:51:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_ngen/2012/11/13/teaser/121113_1918_29_38196716_re_bosnien_teaser.jpg
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