
Sie machten dem Jubilar Martin Maier ihre Aufwartung: (von links) Kirchbergs Bürgermeister Alois Wenig und 3.Bürgermeister Gerhard Penn. − Foto: Wenig
Sie machten dem Jubilar Martin Maier ihre Aufwartung: (von links) Kirchbergs Bürgermeister Alois Wenig und 3.Bürgermeister Gerhard Penn. − Foto: Wenig
Der Altbürgermeister der ehemaligen Gemeinde Zell, Martin Maier, hat am St.-Martins-Tag seinen 90.Geburtstag gefeiert und auf ein arbeitsreiches, aber auch zufriedenes Leben zurückgeblickt. Am 11.11.1922 ist Martin Maier mit einer Zwillingsschwester in Schleeberg zur Welt gekommen. Er ist dort mit acht Geschwistern aufgewachsen. In Zell besuchte er die Volksschule, anschließend arbeitete er auf dem Kronschnabl-Hof in Kleinloitzenried. Mit 19 Jahren wurde er 1941 zum Kriegsdienst herangezogen, er war in Finnland und Russland im Einsatz. Eine schwere Verwundung zwang ihn zu einem einjährigen Lazarettaufenthalt.
Im Januar 1948 heiratete Martin Maier Thekla Stoiber aus Hönigsgrub. Acht Kinder gingen aus der Ehe hervor. Der Zusammenhalt der Großfamilie wurde und wird bei den Maiers in Schleeberg groß geschrieben. Für die 17 Enkel- und neun Urenkelkinder ist der Jubilar ein herzensguter Opa und Uropa.
1952 wurde Martin Maier in den Gemeinderat gewählt und von 1960 bis zur Eingemeindung nach Kirchberg im Jahre 1976 war Martin Maier 1. Bürgermeister der Gemeinde Zell, zu der acht Ortsteile gehörten. Wasserleitungs- und Straßenbau waren ihm in dieser Zeit ebenso ein Anliegen wie die Errichtung der Beleuchtung in den Ortschaften und das Feuerwehrwesen. In seiner Amtszeit wurde die Flurbereinigung angestoßen und der Bau der Filialkirche in Zell tatkräftig von ihm und der Gemeinde mitgetragen.
Zur Geburtstagsfeier hatte Martin Maier ins Gasthaus Kappl eingeladen, wo sich neben allen Familienangehörigen, Pfarrer Bernhard Saliter, Diakon Alfons Kopp, Bürgermeister Alois Wenig, 3. Bürgermeister Gerhard Penn, auch Abordnungen von der Feuerwehr Zell, der Soldaten- und Kriegervereine Zell und Kirchberg, sowie des CSU-Ortsverbandes Kirchberg eingefunden hatten. Alois Wenig würdigte die Verdienste von Martin Maier während seiner 24 Jahre dauernden kommunalpolitischen Arbeit für Zell. − bb
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