
Die 15 Schüler der Technik-BOS-Klasse sind sehr zufrieden mit dem schulischen Angebot und dankbar, nicht bis nach Deggendorf pendeln zu müssen. − Foto: Häringer
Die 15 Schüler der Technik-BOS-Klasse sind sehr zufrieden mit dem schulischen Angebot und dankbar, nicht bis nach Deggendorf pendeln zu müssen. − Foto: Häringer
Bild herunterladenKnapp ein halbes Jahr nach Schulbeginn ziehen Schüler und Lehrer der Berufsoberschule (BOS) Technik Bilanz. Beide Seiten zeigen sich sehr zufrieden. Stellvertretender Schulleiter Wolfgang Schneider verweist in diesem Zusammenhang stolz auf eine Zahl: Alle 15 BOS-Schüler haben die Probezeit bestanden. "Das spricht doch für sich", finden auch die Schüler. Die BOS ist eine Möglichkeit für Schüler mit mittlerem Schulabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung, das Abitur nachzuholen.
Erst seit September gibt es die Berufsoberschule, doch die jungen Erwachsenen fühlen sich nicht als Versuchskaninchen. Im Gegenteil: Weil die Abläufe an der FOS schon seit Jahren eingespielt sind, läuft organisatorisch auch alles an der BOS glatt, finden sie. Außerdem hängen sich die Lehrer extrem rein, "da wird auf jeden von uns g’schaut", sind sie sich einig.
Auch die Lehrer schätzen den Unterricht mit den 20- und 21-Jährigen. "Sie wissen, dass sie in der Zeit, die sie in der Schule verbringen, Geld verdienen könnten, nehmen aber die finanziellen Einbußen in Kauf. Die wollen es wirklich", schwärmt stellvertretender Schulleiter Wolfgang Schneider.
Im März 2011 startete die Schule die BOS-Initiative. Eine Technik- und eine Wirtschaftsklasse wurden ausgeschrieben. 23 junge Leute meldeten sich für Wirtschaft, 25 für Technik an. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus rechnete diese Zahlen auf die Antrittsquote herunter und ließ letztlich nur den Technik-Zweig zu.(kah) Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe des Bayerwald-Boten.
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