
Der BMW im Vordergrund schleuderte auf schneeglatter Straße gegen den Opel (im Hintergrund). Eine 51-Jährige, die im Opel auf dem Rücksitz saß, wurde dabei getötet. − Foto: Frisch
Der BMW im Vordergrund schleuderte auf schneeglatter Straße gegen den Opel (im Hintergrund). Eine 51-Jährige, die im Opel auf dem Rücksitz saß, wurde dabei getötet. − Foto: Frisch
Bild herunterladenBei einem Frontalzusammenstoß von zwei Autos auf der Ruselbergstrecke auf Höhe Scheibe (Gemeinde Bischofsmais/Lkr. Regen) ist am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr eine 50-jährige Frau aus der Gemeinde Bischofsmais tödlich verletzt worden − obwohl sie mit ihrem zweijährigen Enkelkind auf dem Rücksitz des Opels gesessen hatte, den ihr Mann (53) lenkte.
Die drei waren in Richtung Bischofsmais unterwegs, als ein entgegenkommender 20-Jähriger (aus dem Landkreis Deggendorf) mit seinem BMW auf schneeglatter Straße ins Schleudern kam und frontal mit dem Opel zusammenprallte. Der Notarzt versuchte, die 50-Jährige wiederzubeleben − ohne Erfolg. Ihr fast zweijähriges Enkelkind saß laut Polizei vorschriftsmäßig in einem Kindersitz. Trotzdem kam es mit Verdacht auf schwere Kopfverletzungen ins Klinikum Deggendorf. Der Großvater musste dort ebenfalls behandelt werden. Beide sind schwer verletzt, sind außer Lebensgefahr und befinden sich auf dem Weg der Besserung, wie die Polizei am Samstag mitteilt.
Die beiden Insassen des BMW, der 20-jährige und sein jüngerer Bruder, brachte der Rettungsdienst ins Kreiskrankenhaus Zwiesel, sie konnten die Einrichtung noch am Freitagabend wieder verlassen. Um zu klären, wie es zu dem tödlichen Zusammenstoß gekommen ist, hat die Polizei einen Gutachter eingeschaltet. Den Sachschaden beziffern die Polizeibeamten auf 30.000 Euro, die Ruselstrecke war am Freitag bis 20.15 Uhr gesperrt. − igf
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