In den vergangenen Tagen ist die Waldkirchner Polizei mehrmals zu Vorfällen hinzugezogen worden, an denen Haustiere − als Opfer oder Täter − beteiligt waren. Im Bereich der Adalbert-Stifter-Straße in Waldkirchen wurde Hauskatze "Tiger" mit einer Luftdruckwaffe angeschossen. Der Besitzer bemerkte die Verletzung seiner Mieze Anfang März. Tiger musste aufwändig operiert werden und leidet unter sehr unter den Schmerzen, wie die Besitzer berichten. Wer Angaben zum Übergriff auf die Katze machen kann, wird gebeten, sich unter
08581/9865660 an die Polizeistation Waldkirchen wenden. Besitzer und Polizei gehen davon aus, dass sich der Vorfall innerhalb der Siedlung ereignete.
Am Dienstag ist in den frühen Abendstunden am Karoli unterhalb des Freibades ein Reh von wildernden Hunden angefallen und verletzt worden. Der zuständige Jagdpächter musste das leidende Tier erschießen. Da bisher unbekannt ist, wem die tierischen Wilderer gehören, bittet die Polizeistation Waldkirchen auch hier Zeugen, die zum fraglichen Zeitpunkt freilaufende Hunde am Karoli gesehen haben, sich unter der oben angegebenen Telefonnummer zu melden.
Am Donnerstagmorgen kam es zu einem weiteren Vorfall, an dem Hunde beteiligt waren. Bei einem Spaziergang in Waldkirchen wurde ein 56-Jähriger von einem freilaufenden West Highland Terrier in die Wade gebissen und dabei leicht verletzt. Der Spaziergänger hatte versucht, den Terrier abzuwehren, als dieser seinen Dalmatiner anging. Nachdem auch der Halter des Terriers auf den Vorfall aufmerksam wurde, konnte die Situation wieder beruhigt werden. − pnp
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