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Wollaberg  |  07.01.2013  |  15:00 Uhr

Die Rauhnudelsänger in den Künischen Dörfern

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Eine frohgemute Truppe: Diese Rauhnudelsänger, Brautpaare, Diebe und Musikanten machten sich vom Wollaberger Feuerwehrhaus aus auf den Weg und zogen in den Künischen Dörfern umeinander.  − Foto: Schäffl

Eine frohgemute Truppe: Diese Rauhnudelsänger, Brautpaare, Diebe und Musikanten machten sich vom Wollaberger Feuerwehrhaus aus auf den Weg und zogen in den Künischen Dörfern umeinander.  − Foto: Schäffl

Eine frohgemute Truppe: Diese Rauhnudelsänger, Brautpaare, Diebe und Musikanten machten sich vom Wollaberger Feuerwehrhaus aus auf den Weg und zogen in den Künischen Dörfern umeinander.  − Foto: Schäffl


Nicht ganz so spektakulär wie mit den gruseligen Geistern in Waldkirchen oder Altreichenau, aber nicht weniger authentisch verläuft die Rauhnacht in den künischen Dörfern um den Wollaberg: Ein altes Paar, ein junges Paar, ein Musikant und ein Dieb ziehen hier von Haus zu Haus. Dieser alte Brauch wurde bereits in den frühen Siebziger Jahren von Sepp Eibl für "Unter unserem Himmel" des Bayerischen Fernsehens verfilmt.

Ursprünglich hat sich so die ärmere Bevölkerung Lebensmittel in Form von Krapfen, Eiern usw. erbettelt und daher stammt auch noch der alte Rauhnudl-Spruch. Der Männerchor Wollaberg hat sich schon vor Jahrzehnten dieser Tradition angenommen und sammelt nun Geld für die Notenkasse. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz, denn immer wieder werden die Rauhnachtler in die Häuser gebeten, um sich bei einer guten Brotzeit zu stärken, nicht ohne vorher mit den Hausleuten ein Tänzchen zu wagen.

Obwohl es dieses Jahr krankheitsbedingt einige Ausfälle gegeben hat, schaffte es Organisator Josef Altendorfer wieder vier Gruppen zu bilden. Anschließend traf man sich mit der Bevölkerung noch auf dem Wollaberger Dorfplatz. Zum Glühwein-Umtrunk wurde musiziert und getanzt. − pnpMehr zu diesem Thema lesen Sie am 8. Januar im Waldkirchner Lokalteil der Passauer Neuen Presse



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Dokument erstellt am 2013-01-07 13:54:00








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