
Die Altreichenauer Rauhnachtler wurden der schrecklichen Drud (Bildmitte) habhaft und führten sie ab, damit sie (für heuer) keinen Schaden mehr anrichten kann. − Foto: Hiksch
Die Altreichenauer Rauhnachtler wurden der schrecklichen Drud (Bildmitte) habhaft und führten sie ab, damit sie (für heuer) keinen Schaden mehr anrichten kann. − Foto: Hiksch
Wenn zottelige, schaurige Dämonen, Teufel, Hexen, die direkt vom Blocksberg zu kommen scheinen, Geister aus der Schattenwelt und die Drud zu nächtlicher Stunde unterhalb des Dreisessels sich einmal jährlich ein nächtliches Stelldichein in Altreichenau geben: Dann ist Rauhnacht! Wie alle Jahre wieder haben die Rauhnachtler aus dem Bayerwald und aus dem Österreichischem die Nacht zum Dreikönigstag unsicher gemacht. Rund 1500 Besucher waren es heuer nach Schätzungen des Veranstalters.
Die wollten sich dieses schaurig-schöne Treffen hinter dem ehemaligen Altreichenauer Wellenhallenbad nicht entgehen lassen, verfolgten es mit und ließen sich dort das Gruseln lehren. Kein Wunder, bei den Wesen, die direkt der Hölle entsprungen zu sein schienen und die die Regimentschaft über das Bayerwalddorf übernahmen. Aber eben nur für diese eine große Losnacht, dann ist man sie wieder für ein Jahr lang los, diese Wesen aus der Schatten- und Unterwelt.
Die Altreichenauer Geister hatten ein besonderes Ziel. Und das hieß Drud. Diese Legendengestalt, die sich auf Menschen stürzt, sie drückt und Albträume verursacht, musste eingefangen werden. Ein Riesenspektakel! − vhMehr zu diesem Thema lesen Sie am 8. Januar im Waldkirchner Lokalteil der Passauer Neuen Presse
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