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Grafenau  |  06.09.2013  |  15:35 Uhr

Lena aus der K-Schule wird Bürokauffrau

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Lena Seibold begrüßten an ihrem Arbeitsplatz bei der Lebenshilfe 1. Vorsitzender Ludwig Lankl (l.) und Geschäftsführer Ferdinand Killinger.  − Foto: privat

Lena Seibold begrüßten an ihrem Arbeitsplatz bei der Lebenshilfe 1. Vorsitzender Ludwig Lankl (l.) und Geschäftsführer Ferdinand Killinger.  − Foto: privat

Lena Seibold begrüßten an ihrem Arbeitsplatz bei der Lebenshilfe 1. Vorsitzender Ludwig Lankl (l.) und Geschäftsführer Ferdinand Killinger.  − Foto: privat


Mit Blumen und herzlichen Worten hieß Lebenshilfe-Vorsitzender Landrat Ludwig Lankl, Lena Seibold als erste Auszubildende zur Bürokauffrau der Lebenshilfe Grafenau willkommen. Ebenso herzlich und kollegial wurde sie vom gesamten Team in der Geschäftsstelle aufgenommen.

Lena wird demnächst 19 Jahre und besuchte bisher die K-Schule (Privates Förderzentrum mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung) in Passau. In der Anbahnungsphase zum Abschluss des Ausbildungsverhältnisses wurden intensive Gespräche geführt – insbesondere mit Stephanie Wagner, der zuständigen Arbeitsassistentin für Job-Chance-K der Passauer Schule.

Gefördert wird die Maßnahme auch durch den Integrationsfachdienst bei der Agentur für Arbeit. Lena hat vor ihrem erfolgreichen Bestehen des qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule in Passau bereits Praktika bei der Marktgemeinde Röhrnbach, in einem Altenheim und beim Landratsamt absolviert.

Unter der Zielsetzung "Integration statt Ausgrenzung" findet Lebenshilfe-Geschäftsführer Ferdinand Killinger den Leitsatz der K-Schule "Manchen Tätigkeiten ist es völlig egal, ob sie von einem Menschen mit oder ohne Behinderung erledigt werden" als gewisse Herausforderung, aber auch als eine Chance, die kollegiale Gemeinschaft im Büro nachhaltig zu bereichern.

Schon nach den ersten Tagen hat Killinger als Ausbildungsverantwortlicher einen sehr positiven Eindruck davon gewonnen, mit welch’ großem Engagement, Zielstrebigkeit und Selbstbewusstsein Lena die Sache anpackt. "Sicher werden noch Tage kommen, wo nicht alles nur glänzt. Aber das gehört auch zur Normalität im Berufs- und Arbeitsleben", lautet seine Prognose. Er sicherte der Röhrnbacherin jegliche Hilfe zu, damit sie die Berufsschule in Waldkirchen besuchen und nach drei Ausbildungsjahren die Abschlussprüfung bei der IHK ablegen kann. − eb



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