
Will dass die Wache in Schöfweg wieder 24 Stunden besetzt ist − Bürgermeister Martin Geier. − Foto: Haydn
Will dass die Wache in Schöfweg wieder 24 Stunden besetzt ist − Bürgermeister Martin Geier. − Foto: Haydn
Bild herunterladenEigentlich sollte es keine Frage sein, so Bürgermeister Martin Geier, ob Schöfweg eine 24-Stunden-Rettungswache erhalten soll, statt sich weiter mit dem Rettungsstellplatz Schönberg die Aufgabe zu teilen. Die Antwort stünde schon lange im TRUST-Gutachten geschrieben. Nur das einzig Sinnvolle umsetzen, das traue sich niemand. Zur vergangenen Ratssitzung legte er die Argumente aus Schöfweg nochmals dar.
Anlass waren die Diskussionen im Kreistag, wo am Status Quo der Teilung derzeit nicht gerüttelt werden wollte. Eine Arbeitsgruppe solle sich damit jetzt auseinandersetzen. Dabei sähe Geier es als dringend nötig, im Sinne des Gutachtens zu handeln.
Was für ihn dafür spricht, Schöfweg als Ganztagswache auszubauen: Zwei jetzt bestehende Stellplätze würden aus dem Blickwinkel der Wirtschaftlichkeit und der Effektivität dem Rettungsdienstgesetz widersprechen. 24 Stunden Schöfweg würde dagegen seiner Meinung nach das Leistungsspektrum ideal abrunden und bestehende Probleme an anderer Stelle mindern. Mit Schöfweg in der Mitte und durch Veränderungen im Rettungsgebiet, das sich dann auch in Richtung Zenting und südwestlich auf Deggendorfer Kreisgebiet verschieben würde, käme es zu einer Entlastung der Tittlinger Wache. Die könne dann den Engpass bei Perlesreut, wo die gebotenen Rettungsfristen nicht eingehalten würden, mildern. Und auch Eppenschlag wäre weiter in der vorgeschriebenen Rettungsfrist erreichbar. Bei 46 Vorfällen im vergangenen Jahr sei der Hilfsschwellenwert mit im Durchschnitt 11 Minuten 27 Sekunden eingehalten worden. Geiers Wertung also: Die Umsetzung würde also − statt wie im Kreistag befürchtet − dem Kreis gar nicht schaden. − hpd
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