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Landau  |  13.09.2013  |  18:00 Uhr

Nach Brand auf Pferdehof: Leiden der Tiere geht weiter

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Dreimal täglich müssen Simone Glashauser (l.) und Christine Moser die Brandwunden von Stute "Dorfwolke" pflegen.  − Fotos: Kain

Dreimal täglich müssen Simone Glashauser (l.) und Christine Moser die Brandwunden von Stute "Dorfwolke" pflegen.  − Fotos: Kain

Dreimal täglich müssen Simone Glashauser (l.) und Christine Moser die Brandwunden von Stute "Dorfwolke" pflegen.  − Fotos: Kain


Dankbar kräuselt "Dorfwolke" ihre Lippen und schiebt Christine Moser ihren verbrannten Hals entgegen. Sie und ihre Tochter Simone Glashauser reiben gerade die juckenden Brandwunden der zehnjährigen Stute ein. In der Nacht auf den 15. August, als ein Stall auf der EPH-Reitanlage in Flammen stand, zog sich das Pferd schwere Verletzungen zu. Die Pferde überlebten damals dank des schnellen Eingreifens einer Pferdetrainerin, die die Tiere aus den Flammen retten konnte. Die Wunden heilen nur langsam. Und auch auf der Anlage spürt man die Folgen der Unglücksnacht noch deutlich.

"Da bleibt einem die Luft weg", sagt Britta Lehmann, Mitbesitzerin der Reitanlage. Noch immer wisse die Kriminalpolizei nicht, wie es zu dem Feuer kam. Dennoch habe die Versicherung schon signalisiert, für den Schaden am Gebäude aufzukommen. Der wird sich wohl auf 100 000 bis 120 000 Euro summieren. Nicht versichert ist die zum Teil teure Ausrüstung, die verbrannte. Auch für die Tierarzt-Rechnungen müssen die Pferdebesitzer selbst aufkommen.

Dreimal täglich behandeln Besitzerin Simone Glashauser ihre Mutter Dorfwolkes Wunden. Im Hinterkopf läuft das Zählrad: Rund 5000 Euro hat die medizinische Versorgung der Stute schon gekostet und der Heilungsprozess wird lange dauern. Zu Tierarztkosten und Medikamenten kommt der hohe Verschleiß an Verbandsmaterial, das schwer zu bekommen ist. Man behilft sich mit feuchten Baumwollwindeln und mit Krankenunterlagen, wie man sie im Altersheim verwendet.

Schadhafte Haut wird beim Verbandswechsel vorsichtig abgetragen. Der ganze Rücken der Stute ist offen.

Schadhafte Haut wird beim Verbandswechsel vorsichtig abgetragen. Der ganze Rücken der Stute ist offen.

Schadhafte Haut wird beim Verbandswechsel vorsichtig abgetragen. Der ganze Rücken der Stute ist offen.


Das Team der Reitanlage kämpft derzeit mit vielen Herausforderungen, neben Verletzungen vor allem mit Platz- und Zeitnot, da viele Arbeitsroutinen durch die zerstörte Infrastruktur nun länger dauern. Was dem Team am meisten fehle, sagt Britta Lehmann, seien Verbandsmaterial, Bauholz und geschickte helfende Hände.

Am Sonntag, 6. Oktober, lädt das Team der Reitanlage ab 10 Uhr zu einem Flohmarkt ein. Der Erlös kommt den Tieren zugute.  − skaMehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe der Landauer Neuen Presse.








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Nach Brand auf Pferdehof: Leiden der Tiere geht weiter
Dankbar kräuselt "Dorfwolke" ihre Lippen und schiebt Christine Moser ihren verbrannten Hals entgegen. Sie und ihre Tochter Simone Glashauser reiben gerade die juckenden Brandwunden der zehnjährigen Stute ein. In der Nacht auf den 15. August, als
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2013-09-13 18:00:00
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