
Aufmerksam lauschten unter anderem (v.r.) Landaus Bürgermeister Josef Brunner und Bundestagsabgeordneter Max Straubinger den Referenten. − Foto: Schwarzmeier
Aufmerksam lauschten unter anderem (v.r.) Landaus Bürgermeister Josef Brunner und Bundestagsabgeordneter Max Straubinger den Referenten. − Foto: Schwarzmeier
"Es wird weniger Holz gemacht", dieses Fazit wurde bei der 61. Jahresversammlung der Waldbauernvereinigung Landau (WBV) am Freitag im Gasthaus Schachtner in Oberhöcking gezogen. Grund: "Der Bestand im Wald ist den Waldbauern lieber als die Gelder auf der Bank", glaubt Forsträtin Margret Kolbeck. Die ungünstige Witterung der vergangenen Wintermonate tat ihr Übriges. Zufrieden sind die Waldbauern mit der Entwicklung der Holzpreise: 2005 erhielten sie 40 Euro je Festmeter, 2012 waren es 92,20 Euro.
Georg Huber von der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Niederbayern sprach sich gegen das Umweltgutachten des Sachverständigenrats aus. Mit dem Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise drohe laut Gutachten eine Kommerzialisierung der Waldnutzung und damit eine Gefährdung der natürlichen Lebensgrundlagen. Huber stellt sich gegen die Flächenstilllegung von zehn Prozent als auch gegen ein höheres Bestandsalter der Bäume zum Aufbau weiterer Kohlenstoffvorräte. "Dies ist eine Kriegserklärung gegen die Waldbauern", wetterte Huber auch gegen Umweltverbände. − hasMehr dazu in der Landauer Neuen Presse vom Montag, 4. März.
Der heftige Gewitterregen am Dienstagabend machte in Aufhausen kurzfristig einen Feuerwehreinsatz...
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