
Glückwunsch zu 65 Jahren Ehe: Bürgermeister Josef Brunner (v. l.) gratulierte Rudolf und Margoth Wirth. Auch Landrat Heinrich Trapp überbrachte die besten Wünsche. − Foto: Birgmann
Glückwunsch zu 65 Jahren Ehe: Bürgermeister Josef Brunner (v. l.) gratulierte Rudolf und Margoth Wirth. Auch Landrat Heinrich Trapp überbrachte die besten Wünsche. − Foto: Birgmann
Ein Kalender und ein paar selbst gestrickte Socken waren der Anfang ihrer Liebe. Er war im Kriegsdienst, sie schickte dem flüchtigen Bekannten ein Päckchen an die Front. Das war der Beginn von 65 Jahren Liebe. Margoth und Rudolf Wirth feierten ihre Eiserne Hochzeit. "Das Schönste ist, dass wir uns haben", sind sich einig. Landrat Heinrich Trapp und Bürgermeister Josef Brunner gratulierten.
Die beiden gebürtigen Würzburger − er wird demnächst 89, sie ist 86 Jahre alt − leben seit Anfang der 50er Jahre in der Bergstadt. Ihren sympathisch-fränkischen Dialekt haben sie behalten. Als das "Mädle mit dem Päckle" hat Rudolf Wirth seine Frau lieben gelernt. Als der gelernte Flurbereinigungstechniker für den zweiten Weltkrieg an die Front gerufen wurde, kannte er Margoth Wirth nur flüchtig aus der Nachbarschaft. Auch als ihn 1944 in Russland ein Päckchen erreichte, wusste er nicht, wer ihn mit einem Kalender und einem Paar selbstgestrickten Socken überraschen möchte. Im September 1945 kehrte er zurück nach Würzburg. Ein Jahr später verliebten sich die beiden ineinander. − mboMehr dazu lesen Sie am Samstag, 2. Februar, in der Landauer Neuen Presse.

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