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Landau  |  28.01.2013  |  18:09 Uhr

Geburtshilfe: "Jetzt hilft nur noch beten"

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Kein Leben mehr auf der Geburtsstation? Am Freitag ist vorläufig Schluss. Ob es danach weitergehen kann, ist zumindest fraglich.  − Foto: Birgmann

Kein Leben mehr auf der Geburtsstation? Am Freitag ist vorläufig Schluss. Ob es danach weitergehen kann, ist zumindest fraglich.  − Foto: Birgmann

Kein Leben mehr auf der Geburtsstation? Am Freitag ist vorläufig Schluss. Ob es danach weitergehen kann, ist zumindest fraglich.  − Foto: Birgmann


Die Pressemitteilung kam am späten Sonntagnachmittag: Die Landauer Geburtshilfe schließt wegen Hebammen-Mangels bereits an diesem Freitag, 1. Februar. Vorübergehend, heißt es. Viele Beobachter sehen das jedoch skeptisch.

Jürgen Stern, Pressesprecher des Donau-Isar-Klinikums betonte: Fakt sei, dass man mit Hochdruck nach zwei neuen Hebammen suche und natürlich auch nach neuen Fachärzten. "Ob was herauskommt, ist mit Unsicherheit behaftet." Klinikvorstand Dr. Inge Wolff plane außerdem, ein Landkreis-Hebammenteam einzurichten. Den Landauer Hebammen will man in diesem Zuge anbieten, nach Dingolfing zu gehen, ehe der Betrieb in Landau wieder aufgenommen werden könnte. Ob und wann eine Wiederaufnahme möglich ist, steht noch nicht fest.

"Jetzt hilft nur noch beten", formuliert es Landrat Heinrich Trapp gegenüber der Heimatzeitung. Er sei enttäuscht darüber, dass trotz aller Bemühungen Hebammen und Ärzte abgesprungen sind und bisher keine Nachbesetzung möglich war. "Aber da kann die Politik nichts machen." Ein Problem sieht Trapp darin, dass die Höhe der Gehälter der Hebammen an die Zahl der Geburten gekoppelt ist − und in Landau eben nur wenige Kinder zur Welt kommen. "Ich bin jedenfalls dankbar, dass die Hebammen überhaupt dazu bereit waren, bis Ende Januar weiter zu machen", so der Landrat. Trotz allem hoffe er immer noch auf eine gute Lösung.  − skaMehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Landauer Neuen Presse.



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