
Staatssekretär Bernd Sibler lobte beim Neujahrsempfang den Fleiß und die Flexibilität der Menschen im Landkreis. − Foto: Birgmann
Staatssekretär Bernd Sibler lobte beim Neujahrsempfang den Fleiß und die Flexibilität der Menschen im Landkreis. − Foto: Birgmann
Beim Neujahrsempfang des Landkreises am Freitagnachmittag im Dingolfinger Gymnasium hatte Landrat Heinrich Trapp einen Wunsch an den Festredner, Kultusstaatssekretär Bernd Sibler: Für den Landkreis endlich eine berufliche Oberschule. Dingolfing-Landau sei in ganz Niederbayern der einzige Landkreis ohne eine FOS oder eine BOS. Entsprechend gering sei die Fachabiturquote im Landkreis.
Diesen Ball nahm Bernd Sibler natürlich auf. Zwar gab er nicht die erhoffte Zusage auf zumindest eine Außenstelle auf Probe. Aber er lehnte eine FOS/BOS für den Landkreis nicht ab und versicherte zudem, dass die Staatsregierung das Thema im Auge behalten werde.
Viel Lob heimste der Landkreis für den Bau der neuen Berufsschule für 38 Millionen Euro ein. Dies sei, so Sibler, "ein mutiger Schritt". Aber ein notwendiger, wie der Staatssekretär betonte: Ziel aller Bemühungen bei Schulen und Hochschulen müsse sein, das die jungen Leute in der Heimat bleiben und hier auch Existenzen und Firmen gründen könnten.
Dingolfing-Landau biete dazu mit seinen beeindruckenden Wirtschaftsdaten die besten Voraussetzungen. Der Landkreis sei damit ein Symbol für den Aufstieg der gesamten Region Niederbayern. Dieser Erfolg sei aber nicht allein BMW geschuldet, sondern auch der Landwirtschaft und "all den fleißigen Menschen mit ihrer Bereitschaft zu Flexibilität, Mobilität und Weiterbildung", sagte der Plattlinger Landtagsabgeordnete. − tomMehr dazu in der Landauer Neuen Presse vom Samstag, 26. Januar.
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