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Landau  |  22.01.2013  |  23:53 Uhr

Erneut Aufruhr um Geburtshilfe: Anzeige gegen Chefarzt?

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Nach drohender Hebammenpleite und Ärztekündigungen ist die Landauer Geburtshilfe/Gynäkologie erneut in die Schlagzeilen geraten: Gegen den leitenden Arzt Dr. Veit Anders gibt es so schwere Vorwürfe, dass der Kreisausschuss die Staatsanwaltschaft einschalten will.  − Foto: Archiv mb

Nach drohender Hebammenpleite und Ärztekündigungen ist die Landauer Geburtshilfe/Gynäkologie erneut in die Schlagzeilen geraten: Gegen den leitenden Arzt Dr. Veit Anders gibt es so schwere Vorwürfe, dass der Kreisausschuss die Staatsanwaltschaft einschalten will.  − Foto: Archiv mb

Nach drohender Hebammenpleite und Ärztekündigungen ist die Landauer Geburtshilfe/Gynäkologie erneut in die Schlagzeilen geraten: Gegen den leitenden Arzt Dr. Veit Anders gibt es so schwere Vorwürfe, dass der Kreisausschuss die Staatsanwaltschaft einschalten will.  − Foto: Archiv mb


Nach drohender Hebammenpleite und Ärztekündigungen gerät die Geburtshilfe am Medizinischen Versorgungszentrum erneut in die Schlagzeilen und ins Gerede: Das Isar-Wochenblatt hat enthüllt, dass es einen Brief einer Hebamme gegen den leitenden Arzt der Belegabteilung, Dr. Veit Anders, gibt, in dem schwere Anschuldigungen gegen den ehemaligen Chefarzt erhoben werden − und dass der Kreisausschuss deshalb Strafanzeige stellen will.

Landrat Heinrich Trapp hat dies in diesem Artikel bestätigt, aber auch betont, dass die Angelegenheit erst noch genau überprüft werden muss, bevor der Gang zum Staatsanwalt angetreten werde. Gegenüber der LNP hat er nun weitere Details mitgeteilt.

Demnach sei der Brief der Hebamme aus dem Jahr 2009, in dem es neben weiteren Vorfällen über das Protokollieren einer Geburt mit Komplikationen vor längerer Zeit geht, im Oktober 2012 im Zuge der Fusion im ehemaligen Büro des Kreisklinikums-Vorstandes entdeckt worden. Der Brief wurde sofort an den Landrat weitergeleitet. Heinrich Trapp hat am selben Tag noch den Kreisaussschuss informiert − und der habe beschlossen, dass Strafanzeige gestellt werden soll.

Doch der Landrat fürchtet, dass dies politisch gegen ihn verwendet wird. "Hätte ich den Brief sofort und ungeprüft weitergegeben, dann hätte ich mir den Vorwurf zugezogen, die Landauer Abteilung leichtfertig ins Zwielicht zu rücken. Ich will dem Ruf Landaus nicht schaden, aber auch nicht, dass in Landau Patientinnen zu Schaden kommen", bekräftigt Trapp. Was die Prüfung der Vorwürfe angehe, deutet er eine baldige Entscheidung an. − tomMehr dazu in der Landauer Neuen Presse vom Mittwoch, 23. Januar.








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Erneut Aufruhr um Geburtshilfe: Anzeige gegen Chefarzt?
Nach drohender Hebammenpleite und Ärztekündigungen gerät die Geburtshilfe am Medizinischen Versorgungszentrum erneut in die Schlagzeilen und ins Gerede: Das Isar-Wochenblatt hat enthüllt, dass es einen Brief einer Hebamme gegen den lei
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2013-01-22 23:53:00
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