
Umtriebig und hilfsbereit, so kennen die Mengkofener ihre Anneliese Sattler. − Foto: Birgmann
Umtriebig und hilfsbereit, so kennen die Mengkofener ihre Anneliese Sattler. − Foto: Birgmann
Da hat sich Anneliese Sattler gewundert. Als der Brief aus dem Landratsamt kam, wonach der Landrat ihr am Dienstag die Verdienstmedaille der Bundesrepublik überreicht, konnte die 73-Jährige nicht begreifen, warum für sie so ein Aufwand betrieben wird. Für die Menschen im Raum Mengkofen, für die sie sich seit Jahrzehnten engagiert, ist das wohl einfacher zu verstehen.
Sie ist die "Baroness" in ihrem Heimatort. Diesen inoffiziellen Ehrentitel hat ihr der Vorsitzende der Kreis-Caritas verliehen, denn sie lenkte 20 Jahre lang die Geschicke des Mengkofener Krankenfürsorgevereins. Der wurde 1909 von Baroness Alma, Freiin von Niethammer gegründet. Die soziale Seele Mengkofens heute heißt Anneliese Sattler − auch wenn sie das selbst nicht so formulieren würde.
Ins kalte Wasser habe man sie bei der Neugründung des Vereins geworfen, erinnert sich Sattler, die bis dahin nichts mit Pflege zu tun hatte. Doch sie ist eine Frau, die sich zu helfen weiß. Das hat auch Peter Zinsmeyer, Mengkofener und bei der Kreis-Caritas in der allgemeinen Sozialberatung tätig, erlebt: Akribisch sei sie, keine Freundin von Oberflächlichkeit oder Phrasen, sondern direkt und zuverlässig: "Wenn sie verspricht, etwas zu organisieren, weiß man: Es ist eine Woche früher als nötig erledigt." − skaMehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Landauer Neuen Presse.
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