• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 17.09.2014

Login

   Jetzt registrieren!   Passwort vergessen?




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Landau/Dingolfing  |  04.01.2013  |  14:43 Uhr

Eichendorf: Ein "Salzburg" im Vilstal?

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Stellten die Forschungsergebnisse vor: (v.l.) Kreisarchivpfleger Manfred Niedl, Biologe Sebastian Gruber, Landrat Heinrich Trapp und Kreisarchäologe Dr. Ludwig Kreiner.  − Foto: Maile

Stellten die Forschungsergebnisse vor: (v.l.) Kreisarchivpfleger Manfred Niedl, Biologe Sebastian Gruber, Landrat Heinrich Trapp und Kreisarchäologe Dr. Ludwig Kreiner.  − Foto: Maile

Stellten die Forschungsergebnisse vor: (v.l.) Kreisarchivpfleger Manfred Niedl, Biologe Sebastian Gruber, Landrat Heinrich Trapp und Kreisarchäologe Dr. Ludwig Kreiner.  − Foto: Maile


Bis zu drei Meter tiefe Gräben. Davor fast genau so hohe Wälle. "Dort muss etwas gewesen sein, was sich lohnte zu verteidigen", sagt Dr. Ludwig Kreiner. Der Kreisarchäologe berichtete am Donnerstagabend bei seinem Jahresrückblick 2012 unter anderem über Ausgrabungen in Eichendorf.

Und dort war vor allem das Baierl-Areal mehr als ergiebig: Von 5000 vor Christus bis in die 1970-er Jahre, als dort noch die Eichendorfer Volksfeste abgehalten wurde, reichen die Funde. Das größte Kopfzerbrechen bereiten den Forschern dabei die tiefen Gräben, die teilweise bis in die Kiesschicht hinunter reichen.

Doch wie so oft entstehen bei den Archäologen die Lösungen Schritt für Schritt. Zunächst einmal: Die Gräben stammen aus dem Übergang von der Hallstatt- zur Keltenzeit − zwischen 400 und 500 vor Christus. Salz war damals so begehrt wie heute Rohöl und entsprechend wertvoll. Dazu passt, dass auf dem Baierl-Areal Keramikreste gefunden worden, die sonst eher zur Salzburger Gegend passen.

Aber es kommt noch besser: Das Team der Kreisarchäologie hat ein Depot mit zehn sorgfältig vergrabenen Gefäßen gefunden. Der Verdacht: Dort wurde wertvolles Salz den Göttern "geopfert". Eine Untersuchung des Kochalzgehaltes inner- und außerhalb der Gefäße soll diese Vermutung bestätigen. Falls diese These stimmt, dann könnte Eichendorf − so Ludwig Kreiner − ein bedeutender Handelsort zur Verteilung des Salzes in der Region gewesen sein − der entsprechend aufwändig geschützt werden musste. − tomMehr dazu in der Landauer Neuen Presse vom Samstag, 5. Januar.



Ausführliche Berichte aus der Zeitung: Einzelausgabe als PDF online kaufen | Bereich für Abonnenten





Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am




article
624435
Landau/Dingolfing
Eichendorf: Ein "Salzburg" im Vilstal?
Bis zu drei Meter tiefe Gräben. Davor fast genau so hohe Wälle. "Dort muss etwas gewesen sein, was sich lohnte zu verteidigen", sagt Dr. Ludwig Kreiner. Der Kreisarchäologe berichtete am Donnerstagabend bei seinem Jahresrückblick 2012
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_dingolfing_landau/624435_Eichendorf-Ein-Salzburg-im-Vilstal.html
2013-01-04 14:43:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_ngen/2013/01/04/teaser/130104_1442_29_38670364_tom_kreisarchae_rueckblick_teaser.jpg
news



Anzeige





ANZEIGE WIRD GELADEN... SchliessenSchliessen
Inhalt wird geladen...


Angebote aus der Region




Eichberger Reisen
Donau-Moldau-Zeitung




Anzeige






JobFinder Jobfinder Dingolfing-Landau Rottal-InnJobfinder Deggendorf Regen












Die grünen Bereiche zeigen jene Gemeindegebiete, in denen eine Breitbandausbau bereits heute gute technische Voraussetzungen hat. Die eigentlichen Ausbaugebiete werden erst im November festgelegt. − Foto: IK-T

Der Breitbandausbau im Gemeindegebiet ist wieder einen Schritt weiter: Inzwischen liegt die...



Nicht nur die Aula, sondern auch alle Treppen und der 1. Stock waren am Dienstag in der Grundschule bei der Begrüßung der 117 Abc-Schützen mit ihren Familien durch Rektorin Elfriede Strobl (Mitte rechts) voll belegt. An der Balustrade sangen die Kinder der 3A ihr Begrüßungslied. − Foto: Maile

Genau 117 Mädchen und Buben hatten am Dienstag an der Grundschule ihren ersten Schultag...



Die Schauspieler der 4c, die in der Aula das Theaterstück mit dem sprechenden Stift und den lebendigen Buchstaben aufführten. − Foto: Kerschl

Die bunten, meist selbstgebastelten Schultüten waren fast so groß wie die Kinder selbst...



Die neun jungen Lehramtsanwärter wurden mit ihrer Vereidigung im Landkreis herzlich willkommen geheißen. − Foto: Maile

Ab Dienstag werden an Grund- und Mittelschulen im Landkreis neun Lehramtsanwärter unterrichten...



Eröffneten die Jugendarrestanstalt: Sozialarbeiter Rolf Freiberg, Leiter der Justizvollzugsanstalt Landshut Andreas Stoiber, Tanja Meier vom Bauamt Landshut, Richter und Amtsgerichtsdirektor Hans-Erich Pieringer, Leiter der Jugendarrestanstalt Robert Ferwagner und die Geschäftsführerin des Amtsgerichtes Rosemarie Gillmeier. − Foto: Decher

Grundbuchakten verstaubten seit 2008 in der Jugendarrestanstalt. In Kürze sollen dort wieder...





Eröffneten die Jugendarrestanstalt: Sozialarbeiter Rolf Freiberg, Leiter der Justizvollzugsanstalt Landshut Andreas Stoiber, Tanja Meier vom Bauamt Landshut, Richter und Amtsgerichtsdirektor Hans-Erich Pieringer, Leiter der Jugendarrestanstalt Robert Ferwagner und die Geschäftsführerin des Amtsgerichtes Rosemarie Gillmeier. − Foto: Decher

Grundbuchakten verstaubten seit 2008 in der Jugendarrestanstalt. In Kürze sollen dort wieder...