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Landau  |  28.12.2012  |  08:04 Uhr

Neue Aufregung um Geburtshilfe: Ärzte haben gekündigt

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Wie geht es mit der Gynäkologie und der Geburtshilfe am Landauer Krankenhaus weiter? Nach den Problemen mit zu wenig Hebammen laufen dem Donau-Isar-Klinikum nun auch noch zwei leitende Ärzte weg.  − Foto: Archiv Birgmann

Wie geht es mit der Gynäkologie und der Geburtshilfe am Landauer Krankenhaus weiter? Nach den Problemen mit zu wenig Hebammen laufen dem Donau-Isar-Klinikum nun auch noch zwei leitende Ärzte weg.  − Foto: Archiv Birgmann

Wie geht es mit der Gynäkologie und der Geburtshilfe am Landauer Krankenhaus weiter? Nach den Problemen mit zu wenig Hebammen laufen dem Donau-Isar-Klinikum nun auch noch zwei leitende Ärzte weg.  − Foto: Archiv Birgmann


Kaum hat sich die Aufregung um fehlende Hebammen auf der Geburtshilfestation am Landauer Krankenhaus gelegt, kommt schon die nächste Hiobsbotschaft: Am Donnerstag hat Dr. Veit Anders, Leitender Arzt der Gynäkologie/Geburtshilfe-Belegabteilung am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), der LNP bestätigt, dass er und seine Oberärztin Dr. Natalya Klassen ihre Kündigung eingereicht hätten und Landau zu Ende Januar verlassen wollen.

Als Gründe nett Dr. Anders analog zur Situation der Hebammen die fehlende Perspektive. Es sei sehr schwierig zukünftig Personal zu bekommen, wenn ständig darüber diskutiert werde, ob und wann denn die Abteilung erschlossen werde und wenn man nicht wisse, was man den Mitarbeitern überhaupt bieten könne.

Landrat Heinrich Trapp als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender des Donau-Isar-Klinikums war gestern von der Kündigung völlig überrascht: "Offiziell weiß ich nichts davon, bislang habe ich nur Gerüchte über eine mögliche Kündigung gehört."

Deggendorfs Landrat und Verwaltungsratsvorsitzender Christian Bernreiter weiß dagegen schon mehr: Er hat bestätigt, dass die Kündigungen am Donnerstag schriftlich eingingen. "Das ist natürlich ein weiterer Tiefschlag und kein gutes Vorzeichen für die weitere Entwicklung, was wir jedoch nicht zu vertreten haben", so Bernreiter. − trs/tomMehr dazu in der Landauer Neuen Presse vom Freitag, 28. Dezember.



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