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Deggendorf/Landau  |  24.11.2012  |  13:39 Uhr

Hebammen-Mangel besiegelt Aus für Landauer Geburtenhilfe

von Wendelin Trsund Monika Bormeth

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Haben wenig Hoffnung für die Landauer Abteilung: Christian Bernreiter (v.l.), Dr. Inge Wolff und Heinrich Trapp.  − Foto: Binder

Haben wenig Hoffnung für die Landauer Abteilung: Christian Bernreiter (v.l.), Dr. Inge Wolff und Heinrich Trapp.  − Foto: Binder

Haben wenig Hoffnung für die Landauer Abteilung: Christian Bernreiter (v.l.), Dr. Inge Wolff und Heinrich Trapp.  − Foto: Binder


Nur noch ein Wunder könnte das Aus der Geburtshilfeabteilung am Landauer Krankenhaus verhindern. Den endgültigen Beschluss soll der Verwaltungsrat des Donau-Isar-Klinikums am 5. Dezember fassen. Das kündigten Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Christian Bernreiter mit seinem Stellvertreter Landrat Heinrich Trapp und Vorstand Dr. Inge Wolff nach der Sitzung am Freitag im Deggendorfer Landratsamt an. Als Grund für die Schließung führten sie einzig und allein den Hebammen-Mangel an.

"Wenn sich bis dahin noch Hebammen melden und die Besetzung dauerhaft gewährleistet werden kann, dann wäre das Thema vom Tisch", sagte Bernreiter. Doch angesichts der bayernweit angespannten Situation in diesem Bereich schätzen die Verantwortlichen die Chancen darauf als sehr gering ein. "Der Landkreis würde sich das sogar was kosten lassen", sprach Trapp für seinen Kreis, doch auch er glaubt nicht an ein Wunder. "Es sind keine wirtschaftlichen und keine politischen Gründe, sondern ausschließlich fachliche", betonte Trapp.

Derzeit gibt es in Landau noch fünf Hebammen, wovon eine bereits gekündigt hat. Bleiben vier, aufgeteilt in je zwei Voll- und Teilzeit. Sie müssen eine 24-Stunden-Versorgung sieben Tage die Woche gewährleisten, das ist gesetzlich so vorgeschrieben. "Teilweise machen die 36 Stunden Dienst", erklärte Bernreiter zu dem Notplan, der bis 14. Dezember aufrecht erhalten werden soll. Er könne und werde niemandem vorschreiben, sich über rechtliche Vorgaben hinwegzusetzen, sprach der Deggendorfer Landrat auch die Haftung an.

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe Deggendorfer Zeitung und der Landauer Neuen Presse.



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