
So soll es im Landkreis nie mnehr ausschauen, geht es nach der Mehrheit der Kreisräte und dem Abfallwirtschaftsverband: Sperrmüll, der aufgetürmt neben der Straße auf seien Abholung wartet. − Foto: Archiv Birgmann
So soll es im Landkreis nie mnehr ausschauen, geht es nach der Mehrheit der Kreisräte und dem Abfallwirtschaftsverband: Sperrmüll, der aufgetürmt neben der Straße auf seien Abholung wartet. − Foto: Archiv Birgmann
Mit schöner Regelmäßigkeit starten im Landkreis Initiativen, die Abholung von Sperrmüll über die normalen Abfallgebühren zu bezahlen oder zumindest wieder eine regelmäßige Sperrmüllabfuhr einzuführen. Dies scheiterte stets an der Verbandsversammlung des AWV Isar-Inn, der nicht zu den früher üblichen Sperrmüllhaufen entlang den Straßen zurückkehren möchte − und nach dem Verursacherprinzip handelt, dass also der für den Sperrmüll bezahlen soll, der ihn verursacht, und nicht alle Bürger über die Gebühren.
Am Montag hat ÖDP-Kreisrat Karl Wolf im Kreisausschuss einen Kompromissvorschlag vorgelegt: Die Sperrmüllabholung solle nicht komplett gratis, aber kostengünstiger und servicefreundlicher werden. Sein Modell: Die Bürger sollen Sperrmüllschecks für 15 Euro entweder über das Internet oder bei den Gemeinden kaufen können. Dafür können sie dann zweimal jährlich maximal vier Kubikmeter Sperrmüll zuhause abholen lassen oder maximal 30 Kilogramm selbst in den Wertstoffhöfen anliefern.
Der Antrag, die AWV-Verbandsräte aus dem Landkreis entsprechend zu beauftragen,scheiterte mit 1:12 Stimmen. Wolf will nun in der nächsten Sitzung des Kreistages einen weiteren Versuch starten. − tomMehr dazu in der Landauer Neuen Presse vom Dienstag, 13. November 2012.
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