
Mit einem Minus von 468 000 Euro schlagen das Hallen- und das Freibad im Wirtschaftsplan zu Buche. − Foto: Birgmann
Mit einem Minus von 468 000 Euro schlagen das Hallen- und das Freibad im Wirtschaftsplan zu Buche. − Foto: Birgmann
Die Stadtwerke wollen in diesem Jahr gut zwei Millionen Euro in ihre Netze und Anlagen investieren − so sieht es der Wirtschaftsplan 2012 vor, über den der Werkausschuss des Stadtrats am Donnerstagabend beraten hat. Größte Posten sind dabei Aus- und Umbauarbeiten am Stromnetz, alleine 300 000 Euro sind für Netzverstärkungen für nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderte Anlagen, etwa Biogas oder Photovoltaik, vorgesehen. Der Grund: Man geht davon aus, dass der Anteil des mit EEG-Anlagen produzierten Stroms weiter steigt. "Im vergangenen Jahr wurden damit 54 Prozent des verbrauchten Stroms abgedeckt, 2012 rechnen wir mit 60 Prozent", erklärt Stadtwerke-Leiter Alois Wanninger.
Dass der Wirtschaftsplan für das Jahr 2012 ein Minus von 308 000 Euro vorsieht, liegt daran, dass erstmals die städtischen Bäder von Anfang an darin berücksichtigt sind. Im November hatte der Stadtrat beschlossen, Frei- und Hallenbad an die Stadtwerke zu übertragen. Somit taucht das Defizit der Bäder nicht mehr im städtischen Haushalt auf. Die Stadtwerke als kommunales Unternehmen weisen dagegen keinen Gewinn mehr aus und müssen so dafür keine Steuern ans Finanzamt abführen. Die so gesparten Steuern − "steuerlicher Querverbund" nennt sich diese gesetzlich vorgesehene Möglichkeit − fließen in den Unterhalt der Bäder. Für die beiden Bäder kalkuliert man einen Jahresverlust von 468 000 Euro ein. − sebMehr zum Thema lesen Sie am Samstag, 4. Februar, in der Landauer Neuen Presse
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