
Deutliche Worte kommen an: Einstimmig wurde Franz Egerer (vorne r.) in seinem Amt als FDP-Kreisvorsitzender bestätigt. − Foto: LNP
Deutliche Worte kommen an: Einstimmig wurde Franz Egerer (vorne r.) in seinem Amt als FDP-Kreisvorsitzender bestätigt. − Foto: LNP
Deutliche Worte in Richtung Bundespartei hat der FDP-Kreisvorsitzende Dingolfing-Landau Franz Egerer bei der Jahresversammlung des FDP-Kreisverbands in Großköllnbach gefunden. Er betonte, dass er sich nicht durch die Fehler der "größenwahnsinnigen, mandatssüchtigen Bundes-FDPler in Berlin" die Freude an der Kommunalpolitik verderben lasse. Denn das Problem derzeit sei, dass die Marke FDP sämtliches Ansehen verspielt habe, was aber nicht am Kreisverband oder an der Landespolitik liege. Er schäme sich für die dilettantische Arbeit der Bundes-FDP. Egerer meinte, es sei angebracht, "dass sich die Schuldigen in der Parteizentrale zu einem historischen Kniefall durchringen und die Basis akzeptieren".
Der Kreisverband und seine gute Arbeit würden nämlich sehr wohl wahrgenommen. Die FDP Dingolfing-Landau kämpfe dafür, die bayerische FDP zu stärken. "Unsere Wähler wohnen in Bayern und nicht in Berlin". Und um dies zu bestärken, habe der FDP-Kreisverband beschlossen, keine Beiträge mehr an die Bundespartei abzuführen. "Wir haben eine Fürsorgepflicht für unsere Mitglieder und deren Beiträge. Berliner Dummheit darf nicht auch noch finanziell unterstützt werden", so Egerer. Ziel für die Zukunft sei es nun, die Bürger von den bayerischen Qualitäten der FDP zu überzeugen, um die niederbayerischen Abgeordneten Dr. Andreas Fischer und Dietrich von Gumppenberg weiter im Maximilianeum zu halten.
Bei seinem Publikum kamen die Worte indes gut an: Einstimmig wurde Franz Egerer in den turnusgemäßen Wahlen im Amt des Kreisvorsitzenden bestätigt. − lnpMehr zum Thema lesen Sie am Dienstag, 31. Januar, in der Landauer Neuen Presse
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