• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 31.10.2014

Login

   Jetzt registrieren!   Passwort vergessen?




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Plattling  |  14.09.2013  |  06:00 Uhr

Nach dem Hochwasser Stück für Stück zurück ins Paradies

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






1,50 Meter hoch stand das Hochwasser im Juni in der Stube und hinterließ nichts als Dreck und Schlamm hinterließ.  − Fotos: Wannisch

1,50 Meter hoch stand das Hochwasser im Juni in der Stube und hinterließ nichts als Dreck und Schlamm hinterließ.  − Fotos: Wannisch

1,50 Meter hoch stand das Hochwasser im Juni in der Stube und hinterließ nichts als Dreck und Schlamm hinterließ.  − Fotos: Wannisch


Der erste Eindruck, den Traudl Wenzel von ihrem Haus und Garten nach dem Hochwasser hatte, war: "Es sieht aus wie nach dem Krieg, alles verwüstet." Der zweite Eindruck war der üppig pink blühende Rosenstrauch im Garten. Dieser Anblick hat sich in das Gedächtnis der 70-Jährigen gebrannt: "Wenn die Natur uns das Zeichen gibt, dass es aufwärts geht, dann haben auch wir die Pflicht, den Garten und unser Haus wieder herzurichten."

Am ehemaligen Forsthaus in Scheuer sind kaum noch Spuren des Hochwassers zu finden. Die Außenwände sind inzwischen getrocknet, neu gekalkt und in strahlendem Weiß getüncht. Drei Monate ist es her, dass das Wasser tagelang rund 1,50 Meter hoch im Haus stand. Auch in der Wohnstube sind seitdem fast alle sichtbaren Spuren der Katastrophe verschwunden. Wenzels kleines Anwesen ist ein Paradies. Wieder.

"Wir haben in den vergangenen Monaten eine neue Bescheidenheit kennen und schätzen gelernt und das Wissen, dass man auch mit sehr wenig auskommen kann", erklärt der 77-jährige Hans Wenzel. Trotz der großen Schäden, die das Wasser angerichtet hat, hätten sie großes Glück gehabt. "Wir haben gearbeitet, wie die Tiere, um alles aufzuräumen. Endlich sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Gejammert haben wir dennoch nie, denn es würde auch nichts ändern und andere, wie unsere Nachbarn, hat es noch viel, viel schlimmer getroffen", sagt Traudl Wenzel.

Über die Wucht des Wasser staunte das Ehepaar: Der massive Tisch aus Kirschholz wurde vom Wasser auf die Eckbank gehoben. Der Tisch hat die Flut fast unbeschadet überstanden, im Gegensatz zum Kachelofen, der sich von innen her auflöste.

Über die Wucht des Wasser staunte das Ehepaar: Der massive Tisch aus Kirschholz wurde vom Wasser auf die Eckbank gehoben. Der Tisch hat die Flut fast unbeschadet überstanden, im Gegensatz zum Kachelofen, der sich von innen her auflöste.

Über die Wucht des Wasser staunte das Ehepaar: Der massive Tisch aus Kirschholz wurde vom Wasser auf die Eckbank gehoben. Der Tisch hat die Flut fast unbeschadet überstanden, im Gegensatz zum Kachelofen, der sich von innen her auflöste.


Das rüstige Ehepaar ist vor allem dankbar, dass es die Katastrophe und die Aufräumarbeiten gesundheitlich unbeschadet überstanden hat. Und die beiden sind den vielen Helfern, ob Familie, Feuerwehr Pankofen, den Bundeswehrsoldaten oder Nachbarn aus Schiltorn, unendlich dankbar – "das Entgegenkommen und Zusammenhalten hat uns die Kraft gegeben, das alles überhaupt durchzustehen", betont Traudl Wenzel.

Lange hatte sich das Ehepaar geweigert, sein Haus zu verlassen, selbst als das Wasser bereits so hoch stand, dass Hans Wenzel, von kleiner untersetzter Statur, kaum mehr aus den Fluten herausschauen konnte. "So konnten wir wenigstens die meisten Sachen vor dem Wasser in den ersten Stock retten", erklärt Wenzel, der leidenschaftlicher Antiquitätensammler ist. Über die Jahre hat sich das Haus in ein Raritätenkabinett verwandelt. Ohne Verluste ging es dennoch nicht. Der Biedermeier-Kachelofen, aus Lehm gebaut, hat sich im Wasser aufgelöst und war nicht mehr zu retten.  − vewMehr über die Wenzels und ihr kleines Paradies lesen Sie in der Samstagsausgabe Ihrer Plattlinger Zeitung

Kaum noch sichtbare Zeichen des Hochwassers finden sich in der (wieder) gemütlichen Stube der Wenzels heute.

Kaum noch sichtbare Zeichen des Hochwassers finden sich in der (wieder) gemütlichen Stube der Wenzels heute.

Kaum noch sichtbare Zeichen des Hochwassers finden sich in der (wieder) gemütlichen Stube der Wenzels heute.


Als wäre nichts gewesen: Frisch getünchte Wände und doppelt gestrichene Holzelemente - Wenzels waren darauf bedacht, dass ihr Haus schnell wieder lebenswert wird. Der Garten wurde mit Blumenspenden auf Vordermann gebracht.

Als wäre nichts gewesen: Frisch getünchte Wände und doppelt gestrichene Holzelemente - Wenzels waren darauf bedacht, dass ihr Haus schnell wieder lebenswert wird. Der Garten wurde mit Blumenspenden auf Vordermann gebracht.

Als wäre nichts gewesen: Frisch getünchte Wände und doppelt gestrichene Holzelemente - Wenzels waren darauf bedacht, dass ihr Haus schnell wieder lebenswert wird. Der Garten wurde mit Blumenspenden auf Vordermann gebracht.


Seinen Humor hat Hans Wenzel nicht verloren.

Seinen Humor hat Hans Wenzel nicht verloren.

Seinen Humor hat Hans Wenzel nicht verloren.




Ausführliche Berichte aus der Zeitung: Einzelausgabe als PDF online kaufen | Bereich für Abonnenten





Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am




article
968625
Plattling
Nach dem Hochwasser Stück für Stück zurück ins Paradies
Der erste Eindruck, den Traudl Wenzel von ihrem Haus und Garten nach dem Hochwasser hatte, war: "Es sieht aus wie nach dem Krieg, alles verwüstet." Der zweite Eindruck war der üppig pink blühende Rosenstrauch im Garten. Dieser Anblick hat s
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/plattling/968625_Nach-dem-Hochwasser-Stueck-fuer-Stueck-zurueck-ins-Paradies.html
2013-09-14 06:00:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_ngen/2013/09/13/teaser/130913_1643_29_41447954_wenzel_kueche_teaser.jpg
news



Anzeige





ANZEIGE WIRD GELADEN... SchliessenSchliessen
Inhalt wird geladen...


Angebote aus der Region




Donau-Moldau-Zeitung
kfz.pnp.de - der reg...




Anzeige











− Foto: Birgmann

Schwer verletzt wurde ein 45-jähriger Lkw-Fahrer aus Bischofsmais (Landkreis Regen)...



Bei schweren Unfällen geraten auch erfahrene Einsatzkräfte an ihre Grenzen. − Foto: Archiv Birgmann

Ein 13-Jähriger wird am Natternberger Hackerweiher (Landkreis Deggendorf) vermisst...



Seit 2008 geht Davide Consolaro an die Öffentlichkeit mit der Bitte, lärmende junge Autofahrer von der Graflinger Straße zu holen. Die Zeitungsartikel hat er alle aufgehoben. − Foto: Birgmann

Am Freitag um Mitternacht geht sie wieder zu Ende, die Saisonkennzeichen-Saison...



Am neuen Kreisverkehr bei der Bahnüberführung an der Wisselsinger Straße hat sich Donnerstagfrüh ein...



Mit dem Rettungsspreizer holten die Feuerwehrmänner die Verletzte aus dem Unfallwrack. − Foto: Bachmeier

Auf der Fahrt in Richtung Plattling ist eine 38-jährige Autofahrerin aus Wallerfing am Freitagmorgen...





−Symbolfoto: PNP

Deutlich zu schnell war ein BMW-Fahrer am Sonntagnachmittag auf einer Kreisstraße nahe des...



SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl. − Foto: Bircheneder

Zwei große Themenbereiche brennen der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl auf den Nägeln: eine...



Trauern um ihren Zwerpinscher "Olli": Richard und Christel Fitzner. Der Hund wurde vermutlich mit Rattengift vergiftet.Foto: Sprung

Zwergpinscher "Olli" hat furchtbar gelitten. Der vierjährige Rüde hat am Montag einen mit Gift...



Beschränkt auf Tempo 30 und nur für Anlieger frei: Daran halten sich die wenigsten Autofahrer in der Mühlbachstraße /Alte Marktstraße. Viele nutzen sie als Umfahrung der Stadtplatzkreuzung. − Fotos: Hahne

Weit über 11000 Fahrzeuge in sieben Tagen – im Schnitt also 1600 pro Tag – zählte das...



Stolz auf die Auszeichnung ist OB Dr. Christian Moser. − Foto: Stadt

Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Innenministerium hat im Frühjahr die bayerischen Städte und...





Das Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen wird heuer wieder in der Asambasilika Altenmarkt ein Adventskonzert geben. Wie bei den vorangegangenen Konzerten werden dabei auch die Alphornbläser und die Stubn-Musi auftreten. − Foto: Musikkorps

Auf eine außergewöhnlich gute Resonanz stößt das für Dezember angekündigte Adventskonzert des...



Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hatte sich auf der Rusel versammelt, um nach dem Vermissten zu suchen. − Foto: Einsatzleitung

Glückliches Ende einer großen Suchaktion auf der Rusel: Die Einsatzkräfte haben am Montagnachmittag...



Seit über 30 Jahren arbeiten Heidi Weber (l.) und Roswitha Glashauser bei den Gillmeiers: Aus der Filiale in der Graflinger Straße sind sie nicht wegzudenken. Helmut Königsbauer will sie dort übernehmen, so wie alle 17 Verkäuferinnen. − Foto: Ingrid Gillmeier

Leicht haben es sich Ingrid und Helmut Gillmeier nicht gemacht mit ihrer Entscheidung: Sie ziehen...