
Keine Staustufe, solange Horst Seehofer Ministerpräsident ist: Diese Vorentscheidung zum Donauausbau ist am Mittwoch im Raum Osterhofen unterschiedlich aufgenommen worden. − Foto: Schiller
Keine Staustufe, solange Horst Seehofer Ministerpräsident ist: Diese Vorentscheidung zum Donauausbau ist am Mittwoch im Raum Osterhofen unterschiedlich aufgenommen worden. − Foto: Schiller
Über Für und Wider des Donauausbaus, über die Vor- und Nachteile von Variante A oder C 2.80 ist natürlich gerade im Raum Osterhofen über Jahrzehnte hinweg diskutiert. Entsprechend kontrovers sind die Reaktionen auf die Vorentscheidung der CSU gegen eine Staustufe.
"Das ist für mich der schönste Tag in meiner politischen Laufbahn", freut sich die Osterhofener Stadträtin Bruni Irber über die Nachricht – schiebt aber gleichzeitig nach: "Wenn das tatsächlich so ausgeht". Denn die Meldung, keine Staustufe, solange Horst Seehofer Ministerpräsident ist, irritiert sie: "Was heißt das, wenn der nächste kommt?" Seit 1978 hat sich die SPD-Politikerin für den Erhalt der frei fließenden Donau eingesetzt. Als "Schutzpatronin der Donau" ist die frühere Bundestagsabgeordnete noch heute stolz auf den Bundestagsbeschluss 2002 für Variante A, den sie mitinitiiert hat.
Zwar sei das Gespräch in München gestern noch sehr intensiv gewesen, schildert MdB Barthl Kalb aus Künzing. Die jetzige Entscheidung könne die Niederbayern-CSU mittragen, da es für den Hochwasserschutz ein Sonderprogramm geben soll. Dies habe er bereits im Vorfeld mit Landrat Christian Bernreiter und MdL Bernd Sibler massiv und schnellst möglich gefordert. − gsWeitere Reaktionen lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Osterhofener Zeitung vom 24. Januar 2013.
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