
Vor dem Gipfel des Kailash: Richard Steinbeißer in Tibet im Jahr 2004. − F.: Steinbeißer
Vor dem Gipfel des Kailash: Richard Steinbeißer in Tibet im Jahr 2004. − F.: Steinbeißer
Laos, Kambodscha, Indonesien, Papua-Neuguinea − in etlichen Ländern hat Richard Steinbeißer aus Langenisarhofen sein Herz schon verloren, doch seine Seele gehört Tibet. 1995 hat er das "Dach der Welt" zum ersten Mal besucht, 2004 war er nochmals in Westtibet, wieder in Begleitung seiner Frau Dagmar. Was die beiden auf ihrer Reise erlebt haben, erzählt Steinbeißer am Freitag, 30. November, um 20 Uhr bei seinem Diavortrag im Kapuzinerstadl in Deggendorf.
Wie weiland Heinrich Harrer hat auch das Ehepaar die tibetanische Hochebene im Winter erkundet. Touristen sind zu dieser Jahreszeit kaum mehr unterwegs und auch die Einheimischen ziehen sich zurück vom heiligen Berg Kailash, dem eigentlichen Ziel der insgesamt 2500 Kilometer langen Tour. "Nirgends leuchten die Sterne heller", schwärmt der Hochbautechniker.
Auf ihrer Reise haben die Steinbeißers immer wieder die Gastfreundlichkeit der Tibeter erfahren, ständig wurden sie zum Essen eingeladen und durften auch bei einem Fest in einem buddhistischen Kloster dabei sein. "Ein wirklich beeindruckendes, einmaliges Erlebnis", beschreibt der Globetrotter. Daran will er auch die Besucher teilhaben lassen, sie mit Bildern und Erzählungen über Nomaden und Yak-Herden, uralte Klöster und Mani-Steine, Bergriesen und tiefblaue Seen begeistern und so vielleicht neue Mitstreiter finden, die sich ebenso wie er selbst für ein "freies Tibet" engagieren. − sch
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