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Fischerdorf  |  30.08.2013  |  15:43 Uhr

Nach der Flut: In den Betrieben geht’s wieder bergauf

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Die ersten Einbauten stehen schon, Josef Schiller jun. (v.l.) und sein Vater, Josef Schiller sen., gehen nochmal den Plan durch, wie die Metzgerei im Zuge der Sanierung eingerichtet wird.

Die ersten Einbauten stehen schon, Josef Schiller jun. (v.l.) und sein Vater, Josef Schiller sen., gehen nochmal den Plan durch, wie die Metzgerei im Zuge der Sanierung eingerichtet wird.

Die ersten Einbauten stehen schon, Josef Schiller jun. (v.l.) und sein Vater, Josef Schiller sen., gehen nochmal den Plan durch, wie die Metzgerei im Zuge der Sanierung eingerichtet wird.


Staub, Schmutz und ein immerwährendes Bohren, Rattern und Hämmern liegen über Fischerdorf und Natternberg: Viele der von der Flut beschädigten Häuser werden abgerissen, in anderen wird saniert und renoviert, werden Wände und Decken herausgerissen und Fußböden erneuert. Auch die Metzgerei Schiller ist eine Großbaustelle: Zehn bis 15 Handwerker sind hier täglich am Werk, Anfang September soll der Betrieb wieder losgehen. Ein paar Häuser weiter, in der Gärtnerei Alt, wird am Parkplatz und in den Gewächshäusern fast pausenlos gearbeitet, damit die Gärtnerei endlich wieder geöffnet werden kann.

Die ganze Laden-Einrichtung haben Metzgermeister Josef Schiller sen. und sein Sohn, Josef Schiller jun., beim Hochwasser im Juni verloren. Waren im Wert von 25 000 Euro wurden bei der Flut vernichtet, ebenso hat es die Maschinen im Betrieb erwischt. "Vor einem halben Jahr haben wir noch eine neue Eistheke für 25 000 Euro einbauen lassen – die ist natürlich auch hin", erzählt Josef Schiller sen. Fast jede Woche in den vergangenen zwei Monaten habe mit einer neuen Hiobsbotschaft begonnen. Den Gesamtschaden schätzte er Mitte Juni einmal auf 350 000 Euro – "aber das reicht gar nicht".

Ausgeräumt sind die Gewächshäuser der Gärtnerei Alt, die Pflanztische warten nun auf neue Ware. Einiges gibt es noch zu tun, ehe Josef Alt die Gärtnerei wieder öffnen kann – doch am 1. Oktober soll es definitiv so weit sein.  − Fotos: Birgmann

Ausgeräumt sind die Gewächshäuser der Gärtnerei Alt, die Pflanztische warten nun auf neue Ware. Einiges gibt es noch zu tun, ehe Josef Alt die Gärtnerei wieder öffnen kann – doch am 1. Oktober soll es definitiv so weit sein.  − Fotos: Birgmann

Ausgeräumt sind die Gewächshäuser der Gärtnerei Alt, die Pflanztische warten nun auf neue Ware. Einiges gibt es noch zu tun, ehe Josef Alt die Gärtnerei wieder öffnen kann – doch am 1. Oktober soll es definitiv so weit sein.  − Fotos: Birgmann


Positiv sehen kann Gärtnermeister Josef Alt, wenige Häuser weiter, nur wenig. Zu viel ist noch zu tun, bis die Gärtnerei in Fischerdorf am 1. Oktober wieder eröffnen kann. "Eigentlich hatten wir die Eröffnung schon im September vorgehabt, aber das schaffen wir nicht", sagt Josef Alt. "Wir", das sind er und seine Mitarbeiter – fünf Halbtagskräfte beschäftigt er in "normalen Zeiten" in seiner Gärtnerei. Zusammen mit ihnen hat er die Entscheidung getroffen weiterzumachen. "In den ersten vierzehn Tagen nach dem Hochwasser hab’ ich nicht gewusst, ob es geht", gibt er unumwunden zu. − sasMehr dazu lesen Sie in Ihrer Deggendorfer Zeitung vom Samstag, 31. August.



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Staub, Schmutz und ein immerwährendes Bohren, Rattern und Hämmern liegen über Fischerdorf und Natternberg: Viele der von der Flut beschädigten Häuser werden abgerissen, in anderen wird saniert und renoviert, werden Wände und
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2013-08-30 15:43:00
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