von Wendelin Trs
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Elf Windräder auf den Höhenrücken im Norden des Lallinger Winkels. Die Fotomontage soll einen ungefähren Eindruck vermitteln, wie die Anlagen einmal aussehen könnten. Im Vordergrund die Ortschaft Rohrstetten, rechts die Bundesstraße 533. − Foto/Fotomontage: Binder
Elf Windräder auf den Höhenrücken im Norden des Lallinger Winkels. Die Fotomontage soll einen ungefähren Eindruck vermitteln, wie die Anlagen einmal aussehen könnten. Im Vordergrund die Ortschaft Rohrstetten, rechts die Bundesstraße 533. − Foto/Fotomontage: Binder
Windenergie aus dem Lallinger Winkel: Was vor ein paar Jahren noch wie eine entfernte Zukunftsvision geklungen haben mag, könnte bald Wirklichkeit werden. Nach den Plänen einer Projektierungs-Gesellschaft sollen auf den Höhenzügen nordöstlich von Ranzingerberg, rund um den Bereich des ehemaligen Munitionsdepots mehrere Windkraftanlagen entstehen. Derzeit sind elf geplant − noch mehr wären möglich.
Die planungsrechtlichen Voraussetzung geschaffen hat der Planungsverband Donau-Wald mit einem Vorranggebiet zur Nutzung der Windenergie in diesem Bereich. Im Rahmen des Verfahrens stimmten dieser Zonierung u.a. auch bereits der Landkreis sowie die betroffenen Gemeinden Lalling und Hunding zu.
Die konkreten Planungen übernommen hat die bbv-LandSiedlung GmbH, ein Tochterunternehmen des Bayerischen Bauernverbands. Derzeit geht Projektleiterin Elfriede Zellner von elf Windrädern aus, neun davon auf Grund und Boden der Bayerischen Staatsforsten, die anderen beiden auf Privatgrund. Nach derzeitigem Stand sollen elf Windräder jeweils mit einer Nabenhöhe von 140 Meter entstehen. Jede Anlage soll bis zu drei Megawatt Strom liefern. Damit entstünde der derzeit größte Windpark in Bayern (Vergleich www.thewindpower.net). "Die Technik entwickelt sich immer weiter. Deshalb ist die Windkraft jetzt auch für windschwächere Gebiete interessant geworden", erklärt Elfriede Zellner gegenüber der Deggendorfer Zeitung.
Mehr dazu in der Deggendorfer Zeitung vom 26. Januar.
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