
Alexander Renz montiert in Deggendorf ein Element der Fassade für den 56 Meter hohen Luxuswohnturm The Seven. 420 davon werden in Münchens Mitte verbaut. − Foto: Roland Binder
Alexander Renz montiert in Deggendorf ein Element der Fassade für den 56 Meter hohen Luxuswohnturm The Seven. 420 davon werden in Münchens Mitte verbaut. − Foto: Roland Binder
Die Dobler Metallbau Werkstätten GmbH gehört zu den führenden Fassadenherstellern Europas. Die Deggendorfer sorgen dafür, dass die Flaggschiff-Gebäude großer Unternehmen, Versicherungen oder Banken ein unverwechselbares Gesicht bekommen. Im Gewerbegebiet Großwalding wurden Wahrzeichen wie der Prime Tower in Zürich, die Berliner Reichstagskuppel oder der Luxuswohnturm The Seven München geboren.
Das klassische Familienunternehmen ist den meisten Deggendorfern noch unter dem Namen Götz Metallbau GmbH ein Begriff ist. 1952 gegründet von Ernst Götz, war die GmbH mit mehr als 1000 Mitarbeitern einst der größte Arbeitgeber der Region und eines der größten Metallbauunternehmen in Europa. Nach der Insolvenz 1982 gründeten die vorher für Götz tätigen Konrad Dobler, Günter Rümmelein und ein weiterer Gesellschafter die Dobler Metallbau GmbH München. Mit der Beteiligung an den 1984 gegründeten Götz Werkstätten für Metallbau GmbH sicherten sie sich den Zugriff auf die bewährten Fenstersysteme und vielseitigen Fertigungskapazitäten in Deggendorf.
Den größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte hat das Unternehmen erst kürzlich an Land gezogen. Zusammen mit dem österreichischen Partner MA-TEC fertigt die Metallbaufirma über 100 000 Quadratmeter Fassadenfläche für das Wiener Krankenhaus Nord. Das gesamte Auftragsvolumen beläuft sich auf fast 49 Millionen Euro.
Fast fertig sind die Metallkonstrukteure dagegen mit dem Münchner Seven. Derzeit sind sie noch mit den 3,40 auf 3,40 Meter großen Fassadenelementen beschäftigt. 420 davon werden Münchens teuerstes Hochhaus in der Müllerstraße 7 (daher der Name The Seven) kleiden. Dazu kommen Eckelemente, Schiebe- und Drehflügel. Ein Element kostet gut 10 000 Euro. Keine Frage, dass jedes davon quasi mit Samthandschuhen angefasst wird. − micMehr darüber lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der DZ und auf Heimatwirtschaft.
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