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Deggendorf  |  22.01.2013  |  17:26 Uhr

Sechs Prozent mehr Lohn: Coca-Cola-Mitarbeiter streiken

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Die komplette Belegschaft von Coca-Cola in Deggendorf legte gestern Morgen für vier Stunden die Arbeit nieder. Die Beschäftigten fordern sechs Prozent mehr Lohn.  − Foto: Binder

Die komplette Belegschaft von Coca-Cola in Deggendorf legte gestern Morgen für vier Stunden die Arbeit nieder. Die Beschäftigten fordern sechs Prozent mehr Lohn.  − Foto: Binder

Die komplette Belegschaft von Coca-Cola in Deggendorf legte gestern Morgen für vier Stunden die Arbeit nieder. Die Beschäftigten fordern sechs Prozent mehr Lohn.  − Foto: Binder


Im Kampf um höhere Löhne hat sich am Dienstagmorgen die komplette Belegschaft des Coca-Cola-Standorts Deggendorf den bundesweiten Warnstreiks angeschlossen. Unter dem Motto "Gute Arbeit − gutes Geld: Wir verkaufen uns nicht unter Wert" legten die Mitarbeiter für vier Stunden die Arbeit nieder. Die zuständige Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert für die Beschäftigten der Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sechs Prozent. "In Deggendorf lief der Warnstreik hervorragend. Von den 17 Deggendorfer Mitarbeitern haben 15 mitgemacht, zwei waren krank", zog der für Niederbayern zuständige NGG-Geschäftsführer Kurt Haberl zufrieden Bilanz.

Die NGG hatte im Vorfeld der dritten Tarifverhandlung bei Coca- Cola, die für 30. Januar angesetzt ist, zu Warnstreiks aufgerufen. "Seit Jahren haben die Beschäftigten auf Teile ihrer Lohnerhöhungen verzichtet, auch hier in Deggendorf. So haben sie ihren Teil zum guten Geschäftsergebnis beigetragen. Coca-Cola, Deutschlands größter Getränkehersteller, zahlt schlechter als die Branche insgesamt", so Haberl. Zudem wolle die Geschäftsführung von Coca-Cola eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit durchsetzen und drohe sogar mit Stellenabbau.

Nach Gewerkschafts-Angaben beschäftigt die Coca-Cola AG bundesweit an gut 50 Standorten mehr als 10.000 Mitarbeiter.  − rm












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Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2013
Dokument erstellt am 2013-01-22 17:25:40
Letzte Änderung am 2013-01-23 09:35:06





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