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Deggendorf  |  22.01.2013  |  23:50 Uhr

Asylbewerber streiken: Hungern für besseres Essen

von Thomas Haslböck

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Einige Bewohner des Deggendorfer Asylbewerberheimes wollen die dortige Nahrungsmittelsituation nicht mehr hinnehmen und sind deshalb in Hungerstreik getreten.

Einige Bewohner des Deggendorfer Asylbewerberheimes wollen die dortige Nahrungsmittelsituation nicht mehr hinnehmen und sind deshalb in Hungerstreik getreten.

Einige Bewohner des Deggendorfer Asylbewerberheimes wollen die dortige Nahrungsmittelsituation nicht mehr hinnehmen und sind deshalb in Hungerstreik getreten.


Geduldig hörte sich Regierungspräsident Heinz Grunwald die Beschwerden der Bewohner an und versprach, sich um die Probleme zu kümmern.  − Fotos: Binder

Geduldig hörte sich Regierungspräsident Heinz Grunwald die Beschwerden der Bewohner an und versprach, sich um die Probleme zu kümmern.  − Fotos: Binder

Geduldig hörte sich Regierungspräsident Heinz Grunwald die Beschwerden der Bewohner an und versprach, sich um die Probleme zu kümmern.  − Fotos: Binder


Bis in die Mittagsstunden waren die Tore zum Asylbewerberheim Deggendorf am Dienstag regelrecht verbarrikadiert − einige Bewohner hatten große Müllcontainer in die Zufahrt geschoben. Kein Lkw sollte mehr durchkommen, lieber wollten die Asylbewerber hungern. Erst Regierungspräsident Heinz Grunwald persönlich konnte die Streikenden zum Einlenken bewegen. Das Ziel der Aktion erläutert ein Asylbewerber: "Wir wollen Geld, mit dem wir uns unsere Nahrungsmittel selbst kaufen können." Auch Gutscheine wären für die Streikenden eine akzeptable Lösung.

Dass die Anliegen der Asylbewohner ernst genommen werden, bewies der niederbayerische Regierungspräsident Heinz Grunwald durch einen spontanen Besuch im Heim mit offener Diskussion. Die Heimbewohner monierten, dass sie zwar ihr Essen über eine Liste auswählen könnten, die Auswahlmöglichkeiten aber sehr knapp bemessen wären. Das ungewohnte Essen verursache Magen- und Verdauungsprobleme.

Grunwald bedauerte diesen Zustand, wies aber auch darauf hin, dass man nicht alle Sonderwünsche berücksichtigen könne. "Aber wir können versuchen, euch mehr Wahlmöglichkeiten zu geben", versprach der Präsident. Allerdings bat er auch, die Zufahrtsstraße für den Lebensmittel-Lkw nicht mehr zu blockieren. "Wenn ihr hungern wollt, ist es eure freie Entscheidung. Aber denkt an eure Kinder und an die anderen 100 Bewohner, die mit dem Essen zufrieden sind!"
Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch, 23. Januar, in Ihrer Deggendorfer Zeitungeitung

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