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Deggendorf  |  18.01.2013  |  18:08 Uhr

Zwei Deggendorfer Stadträte treffen sich vor Gericht

von Stefan Gabriel

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Streiten seit Jahren miteinander: Georg Treiber (l.) und Stephan Gebauer.  − Fotos: Binder

Streiten seit Jahren miteinander: Georg Treiber (l.) und Stephan Gebauer.  − Fotos: Binder

Streiten seit Jahren miteinander: Georg Treiber (l.) und Stephan Gebauer.  − Fotos: Binder


Ihre Feindschaft dauert schon Jahre − und ein Ende ist nicht abzusehen: Die Stadträte Stephan Gebauer und Georg Treiber saßen sich am Freitag am Amtsgericht gegenüber. Es ging um die Frage, ob Treiber behauptet hat, Gebauer habe ihn "bei der Polizei hingehängt".

"Mich erstaunt, dass man unter Stadtratskollegen diese Art der Auseinandersetzung führt", meinte Richterin Brigitte Stein und fragte: "Haben Sie beide nicht dass Gefühl, dass Sie einen Schlussstrich ziehen sollten?" Als Antwort bekam sie jeweils nur ein leichtes Kopfschütteln.

Kläger in der Zivilsache ist der Republikaner-Stadtrat Gebauer. Treiber, früher ebenfalls Republikaner und seit zweieinhalb Jahren parteilos, hatte im Sommer 2012 beobachtet, dass Gebauer betrunken mit dem Roller fuhr − und die Polizei verständigt. Gebauer war seinen Führerschein los. In den Wochen danach will er mitbekommen haben, dass Treiber zur Rechtfertigung sage: Sein Kontrahent habe ihn ja 2010 auch einmal hingehängt. Ziel der Klage: Treiber soll diese Behauptung unterlassen.

Treiber war im Sommer 2010 nach dem Patroziniumsfest in Rettenbach alkoholisiert gefahren und in eine Polizeikontrolle geraten. Er musste seinen Führerschein für einen Monat abgeben. Doch dafür habe er niemals Gebauer verantwortlich gemacht, sagt Treiber. Vielmehr habe er zur Begründung für seinen Anruf bei der Polizei stets auf einen "Rufmord" Gebauers im Jahr 2008 verwiesen.

Im Dezember 2008 war Treiber im Anschluss an die Weihnachtsfeier der Deggendorfer und Plattlinger Stadträte in Mainkofen verletzt am Straßenrand aufgefunden worden. Er gab an, von Linksradikalen überfallen worden zu sein. Gebauer habe dann aber an den Stammtischen behauptet, tatsächlich sei er betrunken gegen einen "Lichtmast" gelaufen, sagt Treiber.

Das Verfahren wird demnächst mit einer Beweisaufnahme fortgesetzt.



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