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pnp.de 30.07.2014

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Im ehemaligen Hotel "Zur schönen Aussicht" und in einem angrenzenden Gebäude sind seit Juli 2010 etwa 100 Asylbewerber im 71 Einwohner zählenden Dorf Schöllnstein untergebracht. Die Dorfgemeinschaft befürchtet, dass sich die "Notverwaltung" manifestiert.  − Foto: Baier

Im ehemaligen Hotel "Zur schönen Aussicht" und in einem angrenzenden Gebäude sind seit Juli 2010 etwa 100 Asylbewerber im 71 Einwohner zählenden Dorf Schöllnstein untergebracht. Die Dorfgemeinschaft befürchtet, dass sich die "Notverwaltung" manifestiert.  − Foto: Baier

Im ehemaligen Hotel "Zur schönen Aussicht" und in einem angrenzenden Gebäude sind seit Juli 2010 etwa 100 Asylbewerber im 71 Einwohner zählenden Dorf Schöllnstein untergebracht. Die Dorfgemeinschaft befürchtet, dass sich die "Notverwaltung" manifestiert.  − Foto: Baier


Einwohner von Schöllnstein wollen nicht weiter "Leidtragende einer offensichtlich problematischen Asyl- und Einwanderungsgesetzgebung" sein. Deshalb hat sich die Dorfgemeinschaft mit einem erneuten "Brandbrief" an die Regierung von Niederbayern gewandt. Sie beklagt, dass sich seit dem Antwortschreiben vom 30. August 2011 "keine entsprechenden Änderungs- und Planungsabsichten erkennen lassen".

Anfang November hat Regierungspräsident Heinz Grunwald erneut schriftlich reagiert und die Dorfgemeinschaft zu einem Meinungsaustausch nach Landshut eingeladen. Dieser findet am Dienstag, 11. Dezember, statt. Mit dabei sind sechs Bürger aus Schöllnstein und Bürgermeister Alois Zellner.

Den Brief der Dorfgemeinschaft Schöllnstein an die Regierung von Niederbayern hat Bürgermeister Alois Zellner in der Gemeinderatssitzung vorgelesen und bekannt gegeben, "dass wir im Dezember zur Regierung fahren. Es muss sich was ändern", so der Gemeindechef in der Sitzung.

Zwischenzeitlich liegt auch der DZ das Schreiben der Dorfgemeinschaft vor. Die Schöllnsteiner beklagen, dass bereits das zweite Jahr des "geduldigen Wartens und Ertragens auf eine Änderung des Zustandes, dass immer noch zirka 100 Asylbewerber von 71 Bewohnern ertragen werden müssen" verstrichen sei. − rbMehr darüber lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der DZ.



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