
Die Funktionsweise der neuen Blindensignalgeber und wünschenswerte Zusatzfunktionen ließ sich OB Christian Moser (2.v.r.) von Christian Vaith (v.l.), Walter Bichlmeier und Franz-Josef Dorr erläutern. − F.: Binder
Die Funktionsweise der neuen Blindensignalgeber und wünschenswerte Zusatzfunktionen ließ sich OB Christian Moser (2.v.r.) von Christian Vaith (v.l.), Walter Bichlmeier und Franz-Josef Dorr erläutern. − F.: Binder
Die Ampelanlage an der Stadthallenkreuzung ist die größte in der Stadt Deggendorf und sie ist in den vergangenen Wochen komplett erneuert worden. In den Ampeln leuchten nun keine Glühbirnen mehr, sondern Leuchtdioden (LED), was den Stromverbrauch massiv senkt. Nach heutigem Tarif wird die Ampel 2150 Euro Stromkosten im Jahr einsparen, hat Erwin Scheungrab vom städtischen Bauamt ausgerechnet.
21.000 Euro hat die Stadt in die LED-Technik investiert. Weitere 15 000 Euro wurden für ein neues Steuergerät fällig, weil mit dem alten die Ampelanlage nicht mehr erweiterbar war. Und außerdem kümmerte sich die Stadt um die sehbehinderten Fußgänger: 18 Blindensignalgeber wurden ausgetauscht und sechs zusätzliche am Übergang Lateinschulgasse/TÜV montiert. Kosten: 19.000 Euro.
Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund hatte mehrfach beklagt, dass die Signalgeber an den Deggendorfer Ampeln viel zu uneinheitlich sind. Bei Ampel-Umrüstungen werden sie nun Schritt für Schritt auf den aktuellen Standard gebracht. − stg
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