
Neuer Bau am alten Standort: Der extrem verschachtelte Gebäudekomplex des Deggendorfer Schulzentrums wird durch einen Neubau ersetzt. − Foto: R. Binder
Neuer Bau am alten Standort: Der extrem verschachtelte Gebäudekomplex des Deggendorfer Schulzentrums wird durch einen Neubau ersetzt. − Foto: R. Binder
Das Robert-Koch-Gymnasium bleibt wohl auch künftig in Deggendorf. Davon ist nach den Beschlüssen des Kreis- und des Bauausschusses des Landkreises vom Montag auszugehen. Beide Gremien stimmten in einer gemeinsamen Sitzung jeweils mit großer Mehrheit dafür, das Schulzentrum Deggendorf nicht zu sanieren, sondern mit allen vier Schulen (Gymnasium, zwei Berufs- und eine Wirtschaftsschule) am bisherigen Standort neu zu bauen. Die endgültige Entscheidung trifft zwar erst der Kreistag am 7. Dezember. Die Zustimmung gilt nach dem Verlauf der Ausschusssitzungen aber als sicher.
Ursprünglich war bereits beschlossen, das verschachtelte Gebäude aus den frühen 70er Jahren einer Generalsanierung zu unterziehen. Doch bei der Kostenschätzung der Architekten stellte sich heraus, dass die Sanierungskosten nicht wie vor drei Jahren angenommen bei 40 sondern bei rund 69 Millionen Euro und damit über den Neubaukosten liegen. Deshalb stoppte der Landkreis die Planung und nahm die Diskussion erneut auf. Durch den Neubau kam auch wieder die Standortfrage des Robert-Koch-Gymnasiums auf und der Wunsch nach einem Gymnasium rechts der Donau wurde laut. Letztendlich sieht aber auch das Kultusministerium nach einer ersten groben Einschätzung nicht die notwendigen Schülerzahlen für ein Gymnasium in Plattling oder Osterhofen, das zudem die bestehende Standort in Metten, Niederalteich und Vilshofen gefährden würde. − wetMehr dazu in der Deggendorfer Zeitung vom 27. November.
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