
Schub um Schub ging's jetzt dem Ufer zu. Nachdem die neue Fußgänger- und Radlerbrücke nun monatelang über der Donau geschwebt ist, dürfte sie am Freitagvormittag das Widerlager auf der Deggendorfer Seite erreichen..
Zum Ende hin hat es am Donnerstag nochmal etwas länger gedauert als geplant. Vom Fischerdorfer Ufer aus angeschoben, sollte die Brücke auf Teflonplatten in 20-Zentimeter-Etappen über die wuchtigen Stützpfeiler im Fluss rutschen. Weil die 400 Meter lange und 840 Tonnen schwere Konstruktion aber bei jedem Schub zu schwingen anfing, flogen Teflonplatten vom Pfeiler. Um den Effekt etwas zu mindern, hat die Bauleitung einen Kran angefordert, der das ganze Gestell um zwanzig Tonnen entlasten konnte. Weil der Kran außerdem einmal die Position wechseln musste, näherte sich die Brücke erst in dem Abendstunden und bei Dunkelheit dem Widerlager. Eigentlich war der Brückenschlag schon für die Mittagszeit vorgesehen gewesen. Wenige Meter vor dem Widerlager wurden die Arbeiten unterbrochen.
Die Schieberei hätte schon am Donnerstag voriger Woche mit einem Fest beendet werden sollen. Der tragische Tod eines Arbeiters verzögerte aber die Arbeiten um eine Woche. Aus Pietätsgründen wurde zudem von einer Feier zur Brückenlandung in Deggendorf abgesehen.
− tmh/Foto: Birgmann
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