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Deggendorf  |  13.11.2012  |  18:53 Uhr

Wie ein Zufall der Stadt eine Viertelmillion spart

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Die Computersimulation zeigt, wie die Unterführung unter der Neusiedler Straße künftig aussehen soll. Es zieht sich ein Lichtband durch den Tunnel, das sich in der reflektierenden Decke spiegelt. Auf die ebenfalls reflektierenden Elemente an den Wänden, die hier noch zu sehen sind, wird aus Kostengründen verzichtet.  − Quelle: AGS-München

Die Computersimulation zeigt, wie die Unterführung unter der Neusiedler Straße künftig aussehen soll. Es zieht sich ein Lichtband durch den Tunnel, das sich in der reflektierenden Decke spiegelt. Auf die ebenfalls reflektierenden Elemente an den Wänden, die hier noch zu sehen sind, wird aus Kostengründen verzichtet.  − Quelle: AGS-München

Die Computersimulation zeigt, wie die Unterführung unter der Neusiedler Straße künftig aussehen soll. Es zieht sich ein Lichtband durch den Tunnel, das sich in der reflektierenden Decke spiegelt. Auf die ebenfalls reflektierenden Elemente an den Wänden, die hier noch zu sehen sind, wird aus Kostengründen verzichtet.  − Quelle: AGS-München


Im März hatte der Stadtentwicklungssenat eine Sanierung der Unterführungen unter Hans-Krämer-Straße und Neusiedler Straße sowie des Platzes vorm Stadthallenparkhaus beschlossen. Nun hat der Senat diesen Beschluss aufgehoben und zugleich erneut eine Sanierung beschlossen. Allerdings: Während im März 532 000 Euro vorgesehen waren, wird die Aufhübschung nun nur 260 000 Euro kosten. Die Stadt spart sich also 272 000 Euro.

Als im Sommer der erste Bauabschnitt, die "orange Unterführung" zwischen Veilchengasse und Stadthallenparkhaus, ausgeschrieben wurde, ging für die Baumeisterarbeiten kein einziges Angebot ein. Und für die aufwendige Neugestaltung der Beleuchtung kamen zwar zwei Angebote, die aber die formalen Kriterien nicht erfüllten und deshalb zwingend ausgeschlossen werden mussten. Der Baubeginn war damit geplatzt.

Die Münchner Architektin Ulrike Färber musste nachbessern. Dieses Mal hat ihr Moser einen engen Kostenrahmen gesetzt: 60 000 Euro pro Unterführung fürs Licht, 60 000 Euro für ihre bauliche Ertüchtigung und 80 000 Euro für den Platz vor dem Parkhaus, unterm Strich also 260 000 Euro. Färber versuchte, möglichst viel vom ursprünglichen Konzept zu retten. Die Idee ihres Vorschlags war, ein Lichtband durch die Unterführungen zu ziehen, das an den Handläufen beginnt und mal an den Wänden, mal an der Decke und auch mal am Boden verläuft. Die Haupteinsparung gelang der Architektin, indem sie statt auf Spezialanfertigungen nun auf Leuchten von der Stange setzt, die "nur einen Prozentsatz kosten", wie Färber berichtete.

Mehr zu dem thema lesen Sie in der Mittwochausgabe der DZ.



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