
Breite Fahrzeuge und enge Parklücken treffen immer häufiger aufeinander. In einigen Deggendorfer Parkhäusern heißt es dann Rangieren. − F.: Binder
Breite Fahrzeuge und enge Parklücken treffen immer häufiger aufeinander. In einigen Deggendorfer Parkhäusern heißt es dann Rangieren. − F.: Binder
Der ADAC hat bundesweit Parkhäuser getestet und ist zu eher durchwachsenen Ergebnissen gekommen, was deren Qualität betrifft. Wendet man einige Kriterien auf Deggendorf an, so befinden sich die hiesigen Parkhäuser wahrscheinlich größtenteils im Mittelfeld.
Zunächst einmal hätten sie die K.O.-Runde des Tests überlebt. Das betrifft etwa die Einfahrtshöhe, die mindestens 1,90 Meter betragen sollte. Die Tiefgarage am Oberen Stadtplatz überragt diese Mindesthöhe um 20 Zentimeter − 2,10 Meter ist die Einfahrt hoch. Auch am Luitpoldplatz sind noch einige Zentimeter Luft, hier beträgt die Einfahrtshöhe 2,05 Meter. Dann wird es aber schon enger: Bei der Stadthalle sind’s gerade mal 1,95 Meter, im Westlichen Stadtgraben haargenau 1,90 Meter. Die Tester würden bei diesem Punkt kritisieren, dass in allen Parkhäusern der Pendelbalken fehlt, der eigentlich zur Höhenkontrolle dient.
Gesetzlich vorgeschrieben und damit auch ein K.O.-Kriterium ist zudem die Parkplatzbreite. Die bayerische Garagenverordnung schreibt eine Mindestbreite von 2,30 Metern vor − in Deggendorf wird diese Vorgabe überall erfüllt und größtenteils sogar übertroffen. Im Westlichen Stadtgraben und am Luitpoldplatz sind die Parkplätze über 2,50 Meter breit, im Stadthallen-Parkhaus liegen sie etwas darunter. Knapp bemessen sind die Stellplätze hingegen am Oberen Stadtplatz, wo man sich bei der Ausweisung ganz genau an die gesetzliche Vorgabe von 2,30 Metern gehalten hat. Doch auch hier könnte sich die Situation bald verbessern. Zumindest ist vorgesehen, dass im Aufsichtsrat der zuständigen Altstadtsanierungs GmbH (ASG) über eine Erweiterung auf 2,50 Meter diskutiert werden soll... − tmhMehr zum Thema lesen Sie am 13. November in Ihrer Deggendorfer Zeitung
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