
Künstler Jörg Bachinger (hinten) half mit, als seine Donauwellen aus Stahl mit dem Kran positioniert wurden. − Foto: Binder
Künstler Jörg Bachinger (hinten) half mit, als seine Donauwellen aus Stahl mit dem Kran positioniert wurden. − Foto: Binder
6,20 Meter lang, 2,50 Meter breit, 15 Zentimeter dick und vier Tonnen schwer ist die Stahlplatte, die ein Schwerlastkran am Donnerstag von einem Tieflader aus in den Stadthallenpark gehievt hat. Darauf gelegt hat er dann die fünf 5,70 Meter langen Stäbe, mit denen Künstler Jörg Bachinger die Donauwellen darstellt. Mit den jeweils knapp zwei Tonnen schweren Stahlwogen, die das Strömen und Fließen des Flusses darstellen sollen, verewigt sich der gebürtige Deggendorfer, der heute in Parkstetten lebt, bei der Landesgartenschau. Der 40-Jährige hatte den ersten Preis im Kunstwettbewerb für die Gartenschau gewonnen. Natürlich war er gestern mit dabei, als die schweren Teile in Millimeterarbeit auf die fertigen Betonfundamente platziert worden sind. Auch Gartenschau-Pressesprecher Michael Strauch und Geschäftsführerin Waltraud Tannerbauer von der Landesgartenschau GmbH ließen sich das Spektakel nicht entgehen. Ein Filmteam der Hochschule begleitet für den Künstler das gesamte Projekt. Das 80 000 Euro teure Stahlkunstwerk ist in einer Spezialfirma in Siegen entstanden, die gewichtige Sockelplatte stammt von der Firma Streicher.
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