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Deggendorf  |  09.11.2012  |  11:30 Uhr

Vermisst: Eigene Lebensgefährtin sperrt Millionär weg

von Katrin Schreiber

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Mit diesem Foto wurde bereits im Februar in der Deggendorfer PNP-Lokalausgabe nach Georg Luxi gesucht.

Mit diesem Foto wurde bereits im Februar in der Deggendorfer PNP-Lokalausgabe nach Georg Luxi gesucht.

Mit diesem Foto wurde bereits im Februar in der Deggendorfer PNP-Lokalausgabe nach Georg Luxi gesucht.


"86-Jähriger aus Deggendorf vermisst" − hinter dieser Überschrift der PNP vom Februar verbirgt sich eine seit Jahren andauernde, tragische Familiengeschichte. In der jetzt auch die Staatsanwaltschaft ermittelt − wegen Untreue und Freiheitsberaubung. Zermürbt, entmutigt und mit den Nerven am Ende sind die Töchter des immer noch verschwundenen dementen Georg Luxi: Evelyn Angerer (61) und Gabriele Luxi (55). Weil die Vermissten-Anzeige sie auch nicht weitergebracht hat, greifen sie jetzt nach dem vielleicht letzten Strohhalm: Ihre Geschichte soll an die Öffentlichkeit. Vielleicht meldet sich ja dann jemand, der mehr weiß.

Um das millionenschwere Vermögen des Vaters, das in aller Stille den Besitzer gewechselt hat, geht es den beiden in Plattling (Landkreis Deggendorf) lebenden Frauen nur am Rande. Geld und Häuser voraussichtlich nicht mehr wiederzusehen, ist die eine Sache. Den Vater nicht mehr wiederzusehen, die andere. "Wir wissen ja nicht einmal, ob er überhaupt noch lebt", sagt Evelyn Angerer. Das Bizarre: Verschwunden ist der Rentner nicht in den Fängen eines Entführers. Seine eigene Lebensgefährtin und deren Sohn sind es, die ihn weggesperrt haben. "Das ist schon sehr ungewöhnlich", versichert Deggendorfs Leitende Oberstaatsanwältin Kunigunde Schwaiberger. In Deutschland, vermutet sie, hat es so etwas noch nicht gegeben.

Bei Georg Luxi zeichnete sich ab 2005 eine beginnende Demenz ab. Seit dieser Zeit wurde der Kontakt zwischen Vater und Töchtern seltener. So ungewöhnlich selten, dass die Frauen 2009 eine Anwältin einschalteten und von der Polizei die Deggendorfer Wohnung öffnen ließen, die der Vater vor über 30 Jahren für sich und seine Lebensgefährtin gekauft hatte. Georg Luxi war zu Hause, wirkte aber ungepflegt und war geistig verwirrt. Es war das letzte Mal, dass Evelyn Angerer und Gabriele Luxi ihren Vater sahen.

Ein Bekannter will Luxi auf die Vermisstenanzeige hin in Tschechien gesehen haben. Und der Sohn der Lebensgefährtin ließ inzwischen schriftlich mitteilen, dem 86-Jährigen gehe es gut. Evelyn Angerer aber, die ihn nach wie vor vermisst, ist "am Zusammenklappen". So etwas könne man sich gar nicht vorstellen. "In irgendeinem Südland vielleicht. Aber doch nicht mitten in Bayern."


Mehr dazu lesen Sie in Ihrer Ausgabe der Passauer Neuen Presse vom 8. November oder HIER.



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