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Deggendorf  |  03.11.2012  |  18:28 Uhr

Schweißer (61) stirbt bei Arbeiten an neuer Fußgängerbrücke

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Die Brückenbaustelle bei Fischerdorf: Hier passierte am Samstagmittag das Unglück.  − Foto: Birgmann

Die Brückenbaustelle bei Fischerdorf: Hier passierte am Samstagmittag das Unglück.  − Foto: Birgmann

Die Brückenbaustelle bei Fischerdorf: Hier passierte am Samstagmittag das Unglück.  − Foto: Birgmann


Vielleicht ist ein Sicherungsbolzen nicht gesetzt worden − aber bisher können Kripo und Gewerbeaufsichtsamt nur spekulieren, wie genau es zu dem tragischen Unfall an der Baustelle der neuen Fuß- und Radwegbrücke gekommen ist. Dort ist ein 61-Jähriger aus einer Landkreis-Gemeinde am Samstagmittag mit einer Arbeitsplattform sechs Meter tief vom Ausleger einer Hebebühne gestürzt. Dabei wurde der Mann aus der Plattform herausgeschleudert und verletzte sich so schwer, dass er noch am Unfallort starb.

Sofort nach dem Unfall war ein Notarzt vor Ort, der versuchte, den schwerst Verletzten zu reanimieren. Er konnte aber nichts mehr für den 61-Jährigen tun. Jetzt ermitteln die Deggendorfer und Straubinger Kripo sowie das Gewerbeaufsichtsamt Landshut, um herauszufinden, was zu dem Unglück geführt hat.

Der 61-Jährige war auf der Fischerdorfer Donauseite mit Schweißarbeiten beschäftigt. Die Stahlteile der Fachwerk-Brücke werden dort zusammengeschweißt, bevor sie Stück für Stück über die Donau geschoben werden. Noch diese Woche soll das Bauwerk an der gegenüberliegenden Seite des Flusses ankommen. Das wollten die Verantwortlichen eigentlich am kommenden Donnerstag mit einem Festakt feiern. Danach ist nach dem tragischen Unfall niemandem mehr zumute: "Ich werde die Veranstaltung am Montag offiziell absagen", erklärte der schockierte OB Christian Moser am Sonntag der DZ. − kw



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