
Eingerahmt vom Geburtshaus und der Taufkirche Benedikts XVI. schickten mehrere hundert Marktler am Sonntag per Luftballon ein symbolisches Lebewohl an den emeritierten Pontifex. − Foto: Alfred Kleiner
Eingerahmt vom Geburtshaus und der Taufkirche Benedikts XVI. schickten mehrere hundert Marktler am Sonntag per Luftballon ein symbolisches Lebewohl an den emeritierten Pontifex. − Foto: Alfred Kleiner
700 Luftballons am Himmel, ein Dankesschriftzug aus weißen Rosen am Taufstein Joseph Ratzingers − symbolträchtig haben sich die Einwohner des Papst-Geburtsortes Marktl (Landkreis Altötting) am Sonntag vom Pontifikat Benedikts XVI. verabschiedet. Anfangs in aller Stille bei einem Festgottesdienst, später dann durchaus jubelnd mit weiß-blauen Luftballons vor weiß-blauem Himmel schickten die Marktler ein letztes Lebewohl in Richtung des emeritierten Papstes.
Vor knapp acht Jahren hatte der an Ostern 1927 geborene Joseph Ratzinger durch seine Wahl zu Benedikt XVI. die 2700-Einwohner-Gemeinde an der oberbayerisch-niederbayerischen Grenze schlagartig weltberühmt gemacht. Binnen kurzer Zeit wuchs die Besucherzahl im Ort auf das Hundertfache an. In den Anfangsjahren verzeichnete die Marktgemeinde mehrere hunderttausend Touristen pro Jahr. Dass die Gäste nach dem Rücktritt des Papstes ausbleiben werden, befürchtet Bürgermeister Hubert Gschwendtner zwar nicht, bei den Bürgern allerdings hat sich die Erkenntnis längst durchgesetzt, dass der Trubel fürs Erste wohl vorbei sein dürfte. − mkMehr dazu lesen Sie in Ihrer Ausgabe des Alt-/Neuöttinger Anzeigers vom 4. März.
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