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Töging  |  25.01.2013  |  19:59 Uhr

"Ungewöhnlich": Firma beurlaubt Betriebsrats-Vorsitzenden

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Betriebsratsvorsitzender Thomas Osenstetter. Er ist jetzt beurlaubt worden.  − Foto: Brandl

Betriebsratsvorsitzender Thomas Osenstetter. Er ist jetzt beurlaubt worden.  − Foto: Brandl

Betriebsratsvorsitzender Thomas Osenstetter. Er ist jetzt beurlaubt worden.  − Foto: Brandl


Bei der Recyclingfirma Aleris in Töging (Landkreis Altötting) rumort es offenbar gewaltig hinter den Kulissen: Jüngst wurden drei Mitarbeiter freigestellt, unter ihnen auch der Vorsitzende des Betriebsrates, Thomas Osenstetter. Osenstetter bestätigte im Gespräch mit der Heimatzeitung, dass er seitens der Geschäftsführung beurlaubt wurde. Er sagte auch, es gebe Vorwürfe gegen ihn, auf die er aber nicht näher eingehen mochte. Er merkte lediglich an, "das ist alles nicht wahr" und sagte, dass "die Sache" vor Gericht gehen werde.

Den Vorgang, dass ein Betriebsratsvorsitzender seitens der Geschäftsführung beurlaubt wird, bezeichnete der Gewerkschaftssekretär der zuständigen IG BCE in Altötting, Gerd Hammerl, auf Nachfrage der Heimatzeitung als "in der Tat ungewöhnlich." Der europäische Personalchef von Aleris, Marcus Brinkmann aus Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen), mochte sich konkret zu den Vorgängen nicht äußern, deutete aber an, dass Osenstetters Beurlaubung keine spontane, unüberlegte Sache gewesen sei: "Die Dinge, die wir tun, machen wir richtig."

Mit Osenstetters Beurlaubung ist eine kuriose Situation entstanden: Er soll weiterhin die Belange von rund 200 Mitarbeitern gegenüber der Betriebsführung vertreten, darf dazu das Werksgelände auch nach wie vor betreten, ist aber selbst unter schwer wiegenden Vorwürfen von seiner Arbeit beurlaubt. Ob es sich bei den beiden anderen freigestellten Aleris-Mitarbeitern ebenfalls um Betriebsrats-Mitglieder handelt, dazu gab es vorläufig keine Auskunft. − afbMehr darüber lesen Sie am Samstag, 26. Januar, in Ihrer Ausgabe der Passauer Neuen Presse (Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger).



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