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Marktl/Altötting  |  07.01.2013  |  15:43 Uhr

Ausholzaktion im Schilderwald

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Viermal innerhalb von 200 Metern ändert sich an der Marktler Innbrücke die Tempobegrenzung.  − F.: Kleiner

Viermal innerhalb von 200 Metern ändert sich an der Marktler Innbrücke die Tempobegrenzung.  − F.: Kleiner

Viermal innerhalb von 200 Metern ändert sich an der Marktler Innbrücke die Tempobegrenzung.  − F.: Kleiner


Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat dem Schilderwald auf Bayerns Landstraßen den Kampf angesagt. Weil sich die überwiegende Mehrheit an tödlichen Auto- und Motorradunfällen auf untergeordneten Verkehrswegen ereignet, will Herrmann die Landstraßen auf den Prüfstand stellen. Unter anderem ist geplant, mit Hilfe von Verkehrsschauen überflüssige Verkehrsschilder auszusondern.

Ein Lied davon können derzeit die Einwohner von Marktl singen. Seit rund einer Woche sehen sie sich im Umfeld der neuen Innbrücke mit gleich vier Geschwindigkeitsänderungen auf gerade einmal 200 Meter Strecke konfrontiert. Wer auf der AÖ 22 von Bergham in Richtung Ortszentrum fährt, trifft auf halber Höhe des Berges auf das erste Schild. Tempo 30 zeigt es an. Keine 30 Meter weiter heißt es plötzlich Tempo 50. Lange erfreuen kann sich der Autofahrer allerdings nicht − mitten auf der Innbrücke wird er per Schild wieder auf maximal 30 Stundenkilometer gebremst. Und das nur, um ein paar Sekunden später auf das Ortsschild zu treffen, das ihm, wie innerorts üblich, Tempo 50 signalisiert.

Über Sinn oder Unsinn dieser Verkehrsführung diskutiert mittlerweile der halbe Ort. Weil es sich bei der Marktler Situation längst nicht um den einzigen fragwürdigen Beschilderungsfall im Landkreis handeln dürfte, sammelt die Anzeiger-Redaktion in den kommenden Tagen Beispiele. Falls auch Sie, liebe Leser, Fälle kennen, bei denen die Beschilderung entlang von Landkreisstraßen keinen Sinn macht, dann schreiben Sie uns; entweder per E-Mail an red.altoetting@pnp.de oder auf dem Postweg an Alt-Neuöttinger Anzeiger, Neuöttinger Straße 62b, 84503 Altötting. Bei den Beispielen muss es sich um Straßen außerhalb von Ortschaften handeln. Zudem ist eine möglichst genaue Beschreibung wichtig. − cklMehr dazu lesen Sie am Dienstag, 8. Januar, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger



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626255
Marktl/Altötting
Ausholzaktion im Schilderwald
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat dem Schilderwald auf Bayerns Landstraßen den Kampf angesagt. Weil sich die überwiegende Mehrheit an tödlichen Auto- und Motorradunfällen auf untergeordneten Verkehrswegen ereignet, will Herrm
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